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Wälzlager

Typische Probleme bei Dünnringlagern vermeiden

| Redakteur: Lilli Bähr

Die Findling Wälzlager GmbH will mit seinem Expertenwissen typische Probleme bei Dünnringlagern von vornherein vermeiden und dem Kunden hohe Qualitätsstandards im Standard- und im Premium-Segment bieten.

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Mit dem Know-how von Findling sollen sich typische Probleme bei Dünnringlagern vermeiden lassen.
Mit dem Know-how von Findling sollen sich typische Probleme bei Dünnringlagern vermeiden lassen.
(Bild: Findling)

Das definierende Merkmal der Dünnringlager lässt sich bereits aus dem Namen ableiten – jedoch sind die dünnen Innen- und Außenringe der Komponenten Segen und Fluch zugleich. „Dünnringlager benötigen wenig Bauraum und werden gerne in Anwendungen eingesetzt, in denen große Wellendurchmesser bei sehr kleinen Lagerquerschnitten gefragt sind“, erläutert Klaus Findling, Geschäftsführer von Findling Wälzlager. „Konstruktiv ergeben sich bei den schlanken Lagern jedoch Herausforderungen, die von den Herstellern mal besser und mal schlechter gelöst werden.“

Probleme bei der Dichtungstechnologie

Der Hintergrund: Dünne Innen- und Außenringe sind elastisch, ein Rundlauf entsteht erst beim Montieren der Lager auf der Welle – entsprechend sollte dabei auf eine hohe Präzision der Wellen geachtet werden. Durch die filigrane Struktur der Ringe und der Unrundheit im nicht eingebauten Zustand ergeben sich aber auch Probleme in Bezug auf die Dichtungstechnologie: Oftmals entsteht ein Spalt, sodass die Dichtung nicht auf dem Innenring aufliegt, was der Kunde als Mangel begreift. „Daher bieten einige Premiumhersteller keine klassischen 2RS-Dichtungen mehr an, sondern nur nichtschleifende Ausführungen. So kann man dieses Dilemma natürlich auch umgehen“, kommentiert Klaus Findling.

Nicht zuletzt steht in Dünnringlagern aufgrund der kleinen Querschnitte nur wenig Platz für Käfige zur Verfügung. Diese werden deshalb gerne sehr dünn ausgeführt, um einen ungewünschten Kontakt mit Dichtungen und Deckscheiben zu vermeiden. Jedoch stoßen dünne Käfige bei oszillierenden Bewegungen sehr schnell an ihre Belastungsgrenzen und es kommt zum Käfigbruch und Totalausfall.

Lieferantenaudits und Qualitätsprüfungen

„Wir bieten im Rahmen unseres umfassenden Service-Portfolios auch eine professionelle Schadensanalyse an. Dabei fungieren wir als unabhängiger Partner und haben deshalb einen guten Überblick, welche Probleme sich beim Einsatz von minderwertigen Dünnringlagern ergeben“, so Klaus Findling. „Qualitätsprobleme in der Beschaffung lassen sich nur durch eine langjährige Erfahrung mit der Materie sowie eine genaue Überwachung der Herstellungsprozesse vermeiden, wie sie bei Findling in aller Konsequenz durchgeführt wird.“ Durch intensive Lieferantenaudits und Qualitätsprüfungen soll das Unternehmen typische Probleme mit Dünnringlagern vermeiden und den Kunden eine hohe Qualität liefern können – egal in welcher Leistungsklasse.

Dünnringlager vielseitig einsetzbar

Im Sortiment von Findling Wälzlager finden sich Dünnringlager von 3 mm bis 220 mm Innendurchmesser. Dabei soll selbst bei der Baureihe 67 mit einem sehr dünnen Querschnitt hohe Präzision garantiert sein. Die Dünnringlager sind sowohl in Chrom- als auch in Edelstahl-Ausführungen lieferbar, auf Wunsch lässt sich eine lebensmittelsichere Befettung realisieren.

Eingesetzt werden die Dünnringlager zum Beispiel im Automotive-Bereich in der Kurvenlichtsteuerung. Dank ihrer kompakten Maße sollen sie sich aber auch für Drehgeber, Seilzuggeber, medizinische Pumpen, Trommel- und Feinmotoren sowie diverse Anwendungen in der Feinmechanik eignen.

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