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Formnext 2016 Trumpf und Siemens arbeiten an der Industrialisierung der additiven Fertigung

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Trumpf und Siemens haben auf der Formnext eine Partnerschaft bekannt gegeben: Ziel ist es, das Laserschmelzverfahren Laser Metal Fusion (LMF) zu industrialisieren und so die additive Fertigung von Metallteilen fest im Produktionsprozess zu verankern. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam an einer Softwarelösung für die Datenvorbereitung von Teilen für den 3D-Druck arbeiten.

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Trumpf und Siemens haben bekannt gegeben, gemeinsam an einer Softwarelösung für optimierte additive Fertigung von Metallteilen mit Trumpf-Maschinen arbeiten zu wollen.
Trumpf und Siemens haben bekannt gegeben, gemeinsam an einer Softwarelösung für optimierte additive Fertigung von Metallteilen mit Trumpf-Maschinen arbeiten zu wollen.
(Bild: Trumpf)

Trumpf und Siemens entwickeln gemeinsam eine Softwarelösung für optimierte additive Fertigung von Metallteilen mit Trumpf-Maschinen – von der Bauteileentwicklung bis zum 3D-Druck. Damit soll der Prozess für das pulverbettbasierte LMF-Verfahren für 3D-Drucker von Trumpf vereinfacht und in die Software NX von Siemens integriert werden. Die Lösung reicht von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Datenvorbereitung von Bauteilen für den 3D-Druck mittels des integrierten Trumpf Build-Prozessors von Trumpf.

Optimales Zusammenspiel zwischen Maschine und Software

„Mit unserer gemeinsamen Softwarelösung bieten wir Kunden durch eine intelligente Prozesskette eine durchweg hohe Prozesssicherheit“, erläutert Tony Hemmelgarn, President und CEO von Siemens PLM Software. „Da die Tools für die Entwicklung, Simulation, den 3D-Druck und die NC-Programmierung für Metallteile in einem System zusammengefasst sind, wird keine Datenkonvertierung nötig sein.“

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„Das sind ganz entscheidende Faktoren für die industrielle Anwendung der additiven Fertigung“, ergänzt Peter Leibinger, Vorsitzender der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH. „Das Ergebnis unserer Partnerschaft ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine und Software, damit Kunden von AM-optimierten Designs und der additiven Fertigung profitieren.“

Einheitlicher Workflow von der Entwicklung bis zum fertigen Teil

Die Lösung vereint die kürzlich angekündigte NX-Softwaretechnologie für die additive Fertigung mit dem Trumpf Build-Prozessor und wird mit Trumpf Tru-Print-LMF-Druckern angeboten.

Die neue Software bietet eine einheitliche Benutzeroberfläche für sämtliche Abläufe der additiven Fertigung. Sie deckt die gesamte digitale Prozesskette in einer einzigen, integrierten, assoziativen Softwareumgebung ab. Für die Bauteilentwicklung und Datenvorbereitung sind keine Einzelanwendungen mehr notwendig, heißt es. Das neue Softwarepaket Tru-Tops Print mit NX vereint alle benötigten Funktionen in einer Lösung für die additive Fertigung von Teilen im Laserschmelzverfahren mit Trumpf Drucksystemen. (mz)

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