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Kupplung TOK-Kupplungssystem soll für zuverlässige und sichere Motoren-Prüfstände sorgen

Die hochelastischen TOK-Kupplungen von Reich-Kupplungen wurden für die hohen Anforderungen von Motorenherstellern und Prüfstandsbetreibern entwickelt. Sie sollen die Lebensdauer und Verfügbarkeit aller Antriebskomponenten erhöhen und so die Produktivität steigern.

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Die TOK 910.1 wurde speziell für große Gasmotoren bis zu einem Leistungsbereich von 4500 kW entwickelt.
Die TOK 910.1 wurde speziell für große Gasmotoren bis zu einem Leistungsbereich von 4500 kW entwickelt.
(Bild: Reich-Kupplungen)

Hersteller und Betreiber haben immer größere Erwartungen an die Leistungsfähigkeit von Motoren-Prüfständen. Diese sollten eine hohe Zuverlässigkeit und kurze Stillstandszeiten aufweisen und das bei gleichzeitig geringen Gesamtbetriebskosten.

Reich-Kupplungen will seinen Kunden daher auf die Motoren maßgeschneiderte Kupplungen und Kupplungswellen bieten. Mit Drehzahlen von bis zu 10.000 min-1 sollen sich diese speziell für Prüfstände eignen, auf denen Verbrennungsmotoren getestet werden. Die Kupplungen werden zwischen Motor und Dynamometer eingesetzt und weisen dem Unternehmen zufolge eine hohe Drehelastizität sowie eine Drehmomentkapazität von 100 Nm bis 70.000 Nm auf. Dadurch sind sie für ein breites Spektrum an Motoren geeignet. Dauerlaufprüfstände, Forschungs- und Entwicklungsprüfstände sowie End-of-Line-Prüfstände sollen mit dem TOK-Kupplungssystem sicher und zuverlässig arbeiten.

TOK-Kupplung für elastisch aufgestellte Motoren

Darüber hinaus bietet Reich die hochelastische TOK-Kupplung für elastisch aufgestellte Motoren in Antriebssträngen der verschiedenen Industriebereiche an. Die Kupplungsbaureihe umfasst Kupplungsgrößen für einen Drehmomentbereich von ca. 1600 Nm bis 140.000 Nm. Die TOK 910.1 wurde z. B. speziell für große Gasmotoren bis zu einem Leistungsbereich von 4500 kW entwickelt. Die Kupplung wird in Energieerzeugungsanlagen zwischen Motor und einem Generator eingesetzt.

Hochelastische Kupplungen von Reich sollen nicht nur eine sehr hohe Lebensdauer aufweisen, sondern auch kritische Eigenfrequenzen des Antriebsstranges unterhalb der Betriebsdrehzahl verschieben. Die Auslegung der Kupplung erfolgt durch eine Drehschwingungsberechnung, die das Unternehmen auf Kundenwunsch durchführt. Hierfür stehen unterschiedliche Gummihärten zur Verfügung, sodass durch die Variationsmöglichkeiten des im eigenen Haus gefertigten Elastomers eine Optimierung des Antriebstranges erfolgt. Die durch die Verbrennungsprozesse entstehenden Wechselmomente des Motors werden gedämpft. Das soll alle Antriebskomponenten vor grenzwertigen Stößen und Belastungen schonen und somit die Lebensdauer und Bereitschaft der gesamten Anlage erhöhen. (sh)

Hannover Messe 2017: Halle 25, Stand E25

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