Membranpumpe

Synchronisation von mehreren Triplex-Prozess-Membranpumpen möglich

| Redakteur: Lea Ziegler

Die G3M erreicht mit einer konstanten Hublänge von 120 mm und einer Stangenkraft von 125 kN eine maximale Leistung von 200 kW.
Bildergalerie: 2 Bilder
Die G3M erreicht mit einer konstanten Hublänge von 120 mm und einer Stangenkraft von 125 kN eine maximale Leistung von 200 kW. (Bild: Lewa)

Lewa präsentiert auf der Achema 2015 die Prozess-Membranpumpe Lewa Triplex G3M. Eine Animation visualisiert die Synchronisation von drei solcher Pumpen in verschiedenen Betriebsmodi.

Die G3M, ein leistungsfähiges Dreifach-Triebwerk mittlerer Größe, wurde ursprünglich entwickelt, um rückverflüssigte Boil-Off-Gase von LNG-Tankern auf ein hohes Druckniveau zu bringen und so für den Antrieb der Schiffe nutzbar zu machen. Sie eignet sich jedoch auch für eine Reihe weiterer Anwendungen, etwa den Einsatz in der Chemieindustrie oder offshore auf Ölförderplattformen.

Bei der G3M handelt es sich um eine Zwischengröße innerhalb des Portfolios von Lewa, die mit einer konstanten Hublänge von 120 mm und einer Stangenkraft von 125 kN eine maximale Leistung von 200 kW erreicht. Die Einsatzmöglichkeiten liegen vorrangig in der Öl- und Gasindustrie sowie der chemischen Prozessindustrie. Im erstgenannten Bereich sind vor allem Monoethylenglykol und Methanol einzuspritzen. In der Prozessindustrie lassen sich unterschiedlichste Förderaufgaben in Druckbereichen zwischen 40 bar und 750 bar bewältigen. Zu den möglichen Anwendungen gehören auch der Umgang mit leichtentzündlichen Stoffen wie Vinylacetat, Suspensionen in der Nassoxidation oder die Hochdruckdosierung von Ammoniak.

Neue Pumpenkopffamilie für alle gängigen Anwendungen

Wie die anderen Modelle der Triplex-Baureihe ist auch die G3M mit einem integrierten Schneckengetriebe ausgestattet. Das einteilige Triebwerksgehäuse, an das der Motor über eine Kupplung mit flexiblem Zwischenelement angeflanscht wird, ermöglicht es, die Zahl der erforderlichen Lager und Dichtungen auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch fällt auch die Bauform sehr kompakt aus. Der optimale Phasenversatz der drei Kolben wird durch eine einteilige, massive und dreifach gekröpfte Kurbelwelle erzielt, die lediglich zwei Wälzlager benötigt. Um eine bessere Dämpfung der schwellenden Belastung zu erzielen, sind die Lager der Pleuel hingegen als Gleitlager ausgeführt. Die Fördermenge lässt sich über einen Frequenzumrichter steuern, der die Veränderung der Motordrehzahl, die Anzahl der Hübe pro Minute und damit die Fördermenge reguliert. Da alle Komponenten auf Dauerbelastung ausgelegt sind, ist mit dem Triebwerk ein störungsfreier Betrieb von über 40.000 h möglich.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43346449 / Fluidtechnik)