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Werkstoffverbund Steifigkeitsoptimiertes Sandwichmaterial

| Redakteur: Dorothee Quitter

ThyssenKrupp Steel Europe hat mit einem steifigkeitsoptimierten Sandwichmaterial eine neue Alternative für den automobilen Leichtbau entwickelt.

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Sandwichstruktur bestehend aus Stahldeckblechen und Polymerkern (Bild: ThyssenKrupp)
Sandwichstruktur bestehend aus Stahldeckblechen und Polymerkern (Bild: ThyssenKrupp)

Das Material eignet sich für großflächige Außenhaut- und Innenteile der Fahrzeugkarosserie und konkurriert hier mit dem Werkstoff Aluminium. Anwendern verspricht der neue Leichtbauwerkstoff ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis. Die Modullösung aus steifigkeitsoptimiertem Sandwichmaterial soll mindestens 30 Prozent weniger kosten und dabei höchstens zehn Prozent schwerer sein als eine vergleichbare Aluminiumlösung. Das Material besteht je nach Variante aus zwei 0,2 bis 0,25 Millimeter dünnen Stahldeckblechen und einem 0,4 bis 1 Millimeter starken Polymerkern. Der Kern ist schubsteif mit den stählernen Deckblechen verklebt. Das Material lässt sich individuell auf die jeweiligen Bauteilanforderungen auslegen, etwa durch Deckbleche unterschiedlicher Güte oder Dicke. Die Steifigkeit kann durch Variation des Polymerkerns bei geringer Gewichtszunahme beeinflusst werden. Dabei ist der Sandwich-Verbund insgesamt nur geringfügig dicker als die bislang für die Karosserie-Außenhaut eingesetzten monolithischen Bleche. (qui)

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