Digitaler Zwilling Status Quo Digitaler Zwilling: Wie die deutsche Industrie das Potenzial nutzt

Autor: Juliana Pfeiffer

Die Diskussion um den Digitalen Zwilling steht erst an ihrem Anfang. Noch werden einzelne Anwendungsfälle betrachtet – werden wir Digital First bald erleben?

Statt teurer Prototypen und langwieriger Versuchsketten lassen sich mit Digitalen Zwillingen allerhand Szenerien im kompletten Produktentwicklungsprozess innerhalb kürzester Zeit durchspielen.
Statt teurer Prototypen und langwieriger Versuchsketten lassen sich mit Digitalen Zwillingen allerhand Szenerien im kompletten Produktentwicklungsprozess innerhalb kürzester Zeit durchspielen.
(Bild: ©chesky - stock.adobe.com)

Sie werden geboren, bevor sie die reale Welt erblicken und begleiten ein physisches Produkt im Idealfall über seinen kompletten Lebenszyklus hinweg: Die Rede ist vom Digitalen Zwilling.

Das Potenzial dahinter ist groß: Statt teurer Prototypen und langwieriger Versuchsketten lassen sich mit diesen Abbildern allerhand Szenerien im kompletten Produktentwicklungsprozess innerhalb kürzester Zeit durchspielen, Lösungsstrategien entwickeln und verwerfen, Verbesserungsmöglichkeiten ausloten und umsetzen. Doch nutzt die deutsche Industrie bereits das komplette Potenzial eines Digitalen Zwillings aus? „Ganz sicher nicht“, meint Dr. Matthias Bölke, Vice President Strategy bei Schneider Electric und sieht weiter Vorteile. „Zusätzlich zum genannten Potential vereinfacht der Digitale Zwilling den Umgang mit Daten enorm - und das für alle seine Anwendungen.“ „Wenn es um die durchgängige digitale Datenverwaltung - von der Entwicklung über den gesamten Lebenszyklus bis zur Entsorgung - geht, welches ein simulierbares digitales Abbild eines Produktes zur Erprobung eines Verhaltens zulässt, sind wir noch ganz am Anfang“, beschreibt Wolfgang Mayer, CTO Robotics bei Kuka, den Status Quo.

Über den Autor

 Juliana Pfeiffer

Juliana Pfeiffer

Fachredakteurin Forschung & Entwicklung, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG