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Das Interesse an der Neuentwicklung führte dazu, dass EAS den Schaltplangenerator als Beta-Tester erprobte. Mario Rohde: „Wir haben Verbesserungsvorschläge gemacht und damit Gehör gefunden. Nun nutzen wir alle Module des Generators und profitieren von einem einheitlichen Qualitätsstandard unserer Schaltpläne. Denn in Abstimmung mit unseren Kunden, der Fertigung und dem Inbetriebnahme-Personal haben wir Standards festgelegt und im Schaltplangenerator fixiert.“
Die standardisierten Schaltpläne sind von höherer Qualität
Das Ergebnis überzeugt sowohl EAS als auch deren Kunden: Die standardisierten Pläne sind von höherer Qualität. Sie enthalten deutlich weniger Fehler – und sie sind modular aufgebaut. Auch bei Änderungswünschen bleibt EAS flexibel, denn alle Kenngrößen und Eigenschaften eines Projektes lassen sich variabel beschreiben und steuern – zum Beispiel die Betriebsmittelkennzeichen, elektrische Kenngrößen, Funktionstexte, Artikelnummern und Kabeltypen.
Dass man damit auf dem richtigen Weg ist, zeigte eine Kundenbefragung. Klaus Wohlleben: „Wir haben unsere Kunden gefragt, was sie an unseren Schaltplänen gut finden und was verbessert werden kann. Die Antworten waren einhellig positiv. Sowohl die Ingenieur-Dienstleister als auch die Anlagenbauer selbst stehen stark unter Zeitdruck und wissen schon deshalb standardisierte Schaltpläne mit einheitlich hohem Qualitätsniveau zu schätzen.“
Die Standardisierung ist nicht von heute auf morgen umzusetzen
Allerdings weist Mario Rohde darauf hin, dass eine solche Standardisierung arbeitsintensiv und daher nicht von heute auf morgen umzusetzen ist: „Dieses Ziel kann man nur mittel- oder langfristig erreichen, und wir haben den Generator auch stark an unsere Vorstellungen angepasst. Jetzt verfügen wir aber über ein Tool, das die Prozesse in der Elektro-konstruktion eindeutig verbessert.“
Zwei Jahre, nachdem EAS mit dieser Standardisierung begonnen hatte, stellte der Lösungsanbieter Eplan die neue Plattform vor. EAS prüfte intensiv die Möglichkeiten der Software. Ludwig Sinner: „Wir haben uns gefragt, was in dem System steckt, sind dabei schnell mit Eplan ins Gespräch gekommen und haben genau wie beim Generator einige Anregungen gegeben, die auch umgesetzt wurden.“
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