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Das Engineering und die CAD-Werkzeuge spielen eine wichtige Rolle
Aber auch die internen Prozesse, d.h. die Arbeitsabläufe im Engineering, sind durchaus ein Differenzierungskriterium. Klaus Wohlleben „Unsere Arbeitsweise ist unser Know-how.“ Spätestens hier kommen die Werkzeuge ins Spiel. Als Ludwig Sinner das Unternehmen 1990 mit seinen Partnern gründete, implementierte er sofort CAE-Software von Eplan, mit der er damals schon sechs Jahre Erfahrung hatte. Inzwischen arbeiten vier Konstrukteure des Geschäftsbereichs Automatisierungstechnik und drei im Bereich Energieverteilung mit Eplan.
Bevor man sich für die Migration auf Eplan Electric P8 entschied, gab es allerdings im Jahr 2004 schon eine Neuausrichtung der CAD-gestützten Elektrokonstruktion. Ludwig Sinner: „Bedingt durch das rasche Wachstum war es sinnvoll, die Prozesse neu zu strukturieren.“
Der Hintergrund: Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Konstrukteure bei einem neuen Projekt zunächst gefragt, ob es in der Vergangenheit ein ähnliches Projekt gab. Daraus wurden dann Komponenten oder Teile verwendet, die man entsprechend variierte. Ludwig Sinner: „Der Erfolg dieser pragmatischen Methode ist stark abhängig vom Wissen des Einzelnen – und sie ist keinesfalls transparent. Das wollten wir ändern.“
Ein wichtiges Werkzeug: der Schaltplangenerator
Deshalb wurde Mario Rohde (Bild 1) im Unternehmen mit der Aufgabe betraut, die Engineering-Abläufe neu zu strukturieren. In dieser Zeit stellte Eplan eine neue Version des Schaltplangenerators vor, der den Konstrukteur bei der Erstellung von Schaltplänen weitgehend unterstützt.
Ludwig Sinner: „Dieses Tool hatten wir bereits eingesetzt, als es noch integraler Bestandteil von Eplan 5.60 war. Mit dem Release Eplan 5.70 wurde der Generator mit erweiterten Funktionen zum eigenen Produkt. Unser Ziel war es, dass der Schaltplangenerator die Standardisierung vorantreiben soll.“
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