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Schraubenberechnung SR1 Software für Schraubenverbindungen nach VDI 2230

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Hexagon hat die wesentlichen Änderungen der VDI2230, die es seit Dezember 2014 in einer neuen Ausgabe gibt, in das Berechnungsprogramm SR1 übernommen.

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Hexagon hat die wesentlichen Änderungen der VDI2230, die es seit Dezember 2014 in einer neuen Ausgabe gibt, in das Berechnungsprogramm SR1 übernommen.
Hexagon hat die wesentlichen Änderungen der VDI2230, die es seit Dezember 2014 in einer neuen Ausgabe gibt, in das Berechnungsprogramm SR1 übernommen.
(Bild: Hexagon)

Berechnung Bei der Berechnung der Mindesteinschraubtiefe wird jetzt der Zuschlag mzu für nichttragende Gewindeabschnitte (Fase und Kuppe) von 80% der Gewindesteigung auf 200% P erhöht, kann aber auch individuell festgelegt werden. Außerdem kann jetzt auch der bislang nicht vorgesehene Fall berechnet werden, dass statt dem Muttergewinde das Bolzengewinde abstreift.

Aktualisierte Werkstoffkennwerte wurden in die Werkstoffdatenbank des Berechnungsprogramms übernommen. Beispielsweise wurde die Grenzflächenpressung von 34CrNiMo6 von 1080 MPa (VDI2230:2003) auf 1430 N/mm² erhöht. In der VDI 2230 von 1986 war noch mit pG=750 N/mm² (30CrNiMo8) gerechnet worden.

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Neue Anziehverfahren und geänderte Anziehfaktoren

In die Datenbanken übernommen wurden auch neue Anziehverfahren und geänderte Anziehfaktoren, sowie geänderte Reibungszahlen und Reibungsklassen. Neu ist die exzentrische Belastung durch ein Biegemoment MB anstelle oder zusätzlich zu einer exzentrischen Axialkraft FA. Bei überelastischem Anziehen berechnet das Programm Betriebsbeanspruchung und plastische Verformung durch Überschreiten der Streckgrenze. (jup)

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