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Chance Flüchtlinge Spezialwerkstoffhersteller erhält Integrationspreis

| Redakteur: Robert Horn

Die Vacuumschmelze GmbH & Co. KG (VAC) wurde kürzlich vom Ausländerbeirat der Stadt Hanau für ihr bereits drittes Hospitations-Programm mit dem Hanauer Integrationspreis ausgezeichnet. Der Preis ehrt positive Beispiele gelungener Integration und wurde erst zum zweiten Mal verliehen.

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Ralf Piesch (r.), Leiter der Personalentwicklung, nahm die Auszeichnung entgegen.
Ralf Piesch (r.), Leiter der Personalentwicklung, nahm die Auszeichnung entgegen.
(Bild: Vacuumschmelze)

Dieses Jahr überreichte Stadtrat und Schirmherr Axel Weiss-Thiel den Preis in Form eines Aufstellers in der Kulturhalle Hanau-Steinheim. Das Unternehmen zeichne sich besonders durch die Komplexität des Flüchtlingsprogramms aus, da es zudem unter anderem auch noch Räume für Sprachkurse zur Verfügung stelle und beabsichtige, einem Flüchtling bei entsprechender Eignung einen Ausbildungsplatz anzubieten.Ralf Piesch, Leiter der Personalentwicklung und verantwortlich für das Pilotprojekt zur schnelleren Eingliederung von Flüchtlingen bei der VAC, nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen.

Wissensvermittlung im Metallbereich

Beim Programm vermittelt die VAC afghanischen Flüchtlingen mit Erfahrungen in Mechanik oder Elektrik sowie sicherem Bleiberecht praktische und theoretische Grundkenntnisse im Metallbereich. Dazu erlernen sie außerhalb der regulären Arbeits- und Ausbildungszeit, jeweils Montag- und Mittwochsabend sowie am Samstagvormittag, Grundlagen wie Anreißen, Körnen, Bohren oder Senken. Von Oktober bis Weihnachten nahm bereits die dritte Gruppe von zehn Flüchtlingen teil, ein weiterer unterstützte als Dolmetscher. Die VAC stellt einen freien Ausbilder sowie die Räumlichkeiten der eigenen Ausbildungswerkstatt. Zusätzlich ermöglicht das Diakonische Werk Hanau den Teilnehmern einen um-fassenden Deutschkurs, um ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

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Das Ziel: Ein Ausbildungsplatz

Denn: Bei entsprechenden Voraussetzungen erhält einer der Teilnehmer einen Ausbildungsplatz. „Wir würden gerne einen afghanischen Flüchtling auf eine Ausbildung vorbereiten und ihm bei Eignung im Jahr 2017 einen Ausbildungsvertrag anbieten. Durch die Integration von Flüchtlingen in unsere duale Ausbildung möchten wir in der Zusammenarbeit mit Flüchtlingen verbindlicher werden. Davon profitieren beide Seiten: Die Flüchtlinge sammeln erste berufliche Erfahrungen in einem deutschen Industrieunternehmen und die VAC beugt aktiv dem drohenden Facharbeitermangel vor“, sagt Ralf Piesch.

Denn: Bei entsprechenden Voraussetzungen erhält einer der Teilnehmer einen Ausbildungsplatz. „Wir würden gerne einen afghanischen Flüchtling auf eine Ausbildung vorbereiten und ihm bei Eignung im Jahr 2017 einen Ausbildungs-vertrag anbieten. Durch die Integration von Flüchtlingen in unsere duale Ausbil-dung möchten wir in der Zusammenarbeit mit Flüchtlingen verbindlicher werden. Davon profitieren beide Seiten: Die Flüchtlinge sammeln erste berufliche Erfahrungen in einem deutschen Industrieunternehmen und die VAC beugt aktiv dem drohenden Facharbeitermangel vor“, sagt Ralf Piesch.

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