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3D-Druck

SLS 3D-Druckerlinie und skalierbare Automatisierungslösung für digitale Fabrikation

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Formlabs hat mit Fuse 1 seinen ersten Laser Sintering (SLS) 3D-Drucker und mit Form Cell ein skalierbares Automatisierungssystem für Nutzer des Form 2 entwickelt.

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Laser Sintering (SLS) ermöglicht die geringsten Kosten pro Druckteil im 3D-Druck und die Produktion von großen, geometrisch komplexen Drucken ohne Stützstrukturen.
Laser Sintering (SLS) ermöglicht die geringsten Kosten pro Druckteil im 3D-Druck und die Produktion von großen, geometrisch komplexen Drucken ohne Stützstrukturen.
(Bild: Formlabs)

“Mit Form 2, dem ersten SLA Desktop 3D-Drucker, haben wir 2012 die industrielle Technologie der Stereolithografie für eine große Bandbreite von Branchen geöffnet. Den gleichen Ansatz verfolgen wir heute mit Fuse 1 und dem 3D-Druckverfahren SLS: Professioneller 3D-Druck bei niedrigen Investitionskosten und hoher Benutzerfreundlichkeit”, so Max Lobovsky, Gründer und CEO von Formlabs.

Druckproduktion rund um die Uhr

“Form Cell kombiniert die Leistungsfähigkeit einer der meistverkauften 3D-Drucker auf dem Markt mit industrieller Automatisierung. Das Ergebnis ist eine Druckproduktion rund um die Uhr und ein wettbewerbsfähiger Preis pro Druckteil”, ergänzt Dávid Lakatos, Produktvorstand bei Formlabs.

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Zahlreiche Unternehmen, darunter globale Marken wie Google, gehören zu den Betatestern dieser neuen Systeme. Der Sportschuhhersteller New Balance kündigte heute zudem eine strategische Partnerschaft mit Formlabs an.

“Mit der SLS-Technologie können Designer wie Ingenieure realistische Materialeigenschaften für ihre Prototypen erzielen, ohne Zeit im 3D-Druck zu verlieren“, so David Beardsley, Manager bei Google ATAP Skunkworks. “Der Fuse 1 kombiniert hochpräzise Druckteile mit reduzierter Zyklusdauer und robusten Materialien. Der beschleunigte Designprozess ermöglicht es Teams mit minimalem Aufwand vom ersten Entwurf zum Endprodukt zu gelangen.”

3D-Druck von besonders widerstandsfähigen, funktionalen Prototypen

Mit seiner neuen Druckerlinie Fuse 1 und der Automatisierungslösung Form Cell erweitert Formlabs die Möglichkeiten von 3D-Druck für die digitale Fabrikation und serielle Maßanfertigung. Der Fuse 1 enthält ein System zur Wiederverwendung von Material, eine Nachbearbeitungsstation, einen zusätzlichen Baukolben sowie Material. Erhältliche Materialien sind bisher Nylon 12 und Nylon 11, für den 3D-Druck von besonders widerstandsfähigen, funktionalen Prototypen und Endprodukten.

Form Cell bietet einen vollautomatischen Arbeitszyklus von der Datei bis zum fertigen Druckteil. Ein Roboter bedient eine Reihe von Form 2 3D-Druckern, Form Wash sowie eine Nachhärtungsstation und automatisiert somit die manuelle Arbeit beim 3D-Druck. Zudem ist der Arbeitsaufwand durch eine bessere Software gering. Terminplanung von Druckaufträgen, Fehlererkennung, Fernüberwachung und serielles Drucken sind möglich. Form Cell besitzt eine Programmierschnittstelle für industrielle Standardsysteme (CRM, ERP, MES). Damit lässt sich der Form Cell schnell in bestehende Arbeitsabläufe integrieren. (jup)

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