Linearachse SKF hat eine Präzisions-Linearkomplettachse weiterentwickelt

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Eckehard Förste* / Ute Drescher

SKF hat seine bewährte direkt angetriebene Linearkomplettachse LTS, die insbesondere für Hochpräzisionsanwendungen eingesetzt wird, weiterentwickelt. Mit dem neuen Standard-Baukastensystem LTSE, das für ein breites Anwendungsspektrum geeignet ist, lassen sich Linearlösungen kostengünstiger und noch flexibler realisieren.

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Der LTSE ist ein Baukastensystem, aus dem der Kunde zwischen verschiedenen Messsystemen auswählen kann, die Dämpfungselemente variabel sind und Klemmelemente je nach Anwendung unkompliziert im Schlitten integrierbar sind. Zudem besteht die Option, durch den Einsatz zusätzlicher Lüfter die Leistung zu erhöhen.
Der LTSE ist ein Baukastensystem, aus dem der Kunde zwischen verschiedenen Messsystemen auswählen kann, die Dämpfungselemente variabel sind und Klemmelemente je nach Anwendung unkompliziert im Schlitten integrierbar sind. Zudem besteht die Option, durch den Einsatz zusätzlicher Lüfter die Leistung zu erhöhen.
(Bild: SKF)

Kleinste Teile mit enormen Beschleunigungen und Geschwindigkeiten bewegen, um sie dann in die zugehörigen Vorrichtungen zu platzieren – das ist nur eine Anwendung, für die Linearachsen eingesetzt werden. Doch diese macht deutlich, welch hohe Anforderungen diese Maschinenelemente zu erfüllen haben. Und diese Anforderungen an immer höhere Genauigkeiten und Geschwindigkeiten – bei kleiner werdenden Bauteilen – nehmen ständig zu. Denn je zuverlässiger und schneller eine Anlage positioniert, desto höher ist der Austrag – und desto besser auch die Qualität.

Um diesen hohen Anspruch zu erfüllen, hat sich die jahrelange intensive Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen SKF und Siemens bewährt. Unter anderem haben diese beiden Partner gemeinsam das Profilschienenschlitten-System LTS entwickelt, das die Vorzüge der SKF-Mechanik mit denen der Siemens Linearmotoren und -steuerungen verbindet. Die LTS-Baureihe hat insbesondere bei Hochpräzisionsanwendungen wie im Laserschweißen oder in der Mikrobearbeitung einen großen Nutzen – nämlich dann, wenn Genauigkeiten von wenigen Mikrometern gefordert sind. Für ein breiteres Anwendungsgebiet, etwa für die dynamische Handhabungstechnik oder für die Positionierung von Werkstücken oder Werkzeugen auf der X-, Y- oder Z-Achse, wurde das Grundkonzept des Profilschienenschlitten weiterentwickelt und flexibler gestaltet.

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