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Konstruktion

Sieben Produktneuheiten für effizientes Arbeiten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Hier stellen wir sieben Neuheiten aus dem Bereich CAD-Software, CAD-Daten und Visualisierung vor, die Ihnen die Arbeit erleichtern können.

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(Bild: gemeinfrei / CC0)

Sieben Neuheiten für die Konstruktion: Mehr Effizienz, mehr Komfort und reduzierte Fehleranfälligkeit beim Umgang mit CAD-Daten, von der Suche über die Konstruktion bis hin zur Visualisierung, stehen im Fokus unserer Produktvorstellungen.

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Eigenteile während der Konstruktion schnell finden

Mit der Anbauteilsuche von Cadenas lässt sich der Eigenteilebestand während der Konstruktionsphase in Sekundenschnelle durchsuchen. Dadurch können zum Beispiel bereits vorhandene Winkel, Querstreben, Kreuzverbindungen und ähnliche Anbauteile in die Konstruktion integriert werden anstatt ein neues Eigenteil zu konstruieren. Durch Selektion der Features im CAD-System, wie z. B. Bohrungen, wird das Suchmuster definiert. Die Suchergebnisse werden im CAD gelistet. Die Anbauteilsuche fördert so die Wiederverwendung des vorhandenen Teilebestands. Mit einem Klick kann das Anbauteil in der geöffneten CAD-Baugruppe platziert werden.

Online-Katalog erleichtert Konstrukteuren die Suche nach dem richtigen Bauteil

M-Design stellt den kostenfreien Online-Katalog M-Design Components vor. Damit sollen Ingenieure, Konstrukteure und Entwickler ihre Such- und Auswahlprozesse im Engineering einfacher gestalten können. Maschinen- und Antriebs-elemente M-Design stellt den kostenfreien Online-Katalog M-Design Components vor. Damit sollen Ingenieure, Konstrukteure und Entwickler ihre Such- und Auswahlprozesse im Engineering einfacher gestalten können. Enthalten sind tausende klassifizierte Komponenten von mehr als 1100 Herstellern in über 900 Produktgruppen. Charakterisiert sind die dort auswählbaren Bauteile durch relevante Produktparameter wie Drehzahl, Drehmoment oder Axialversatz. Die herstellerneutrale Definition dieser Produktparameter und die intelligente Sortierfunktion verschaffen einen transparenten Überblick über das verfügbare Angebot und das am besten geeignete Bauteil.

Große Modelle virtuell erleben

Größere 3D-Modelle einladen, mehr Werkzeuge und mehr Komfort in der virtuellen Realität – das soll die neue Version des VR-Viewers M4 Virtual Review von CAD Schroer möglich machen. Ermöglicht wird dies durch die vollwertige Unterstützung von 64-Bit-Systemen. Damit ist der Viewer in der Lage, selbst sehr umfangreiche CAD-Modelle einzuladen, damit diese virtuell im Detail betrachtet werden können. Mit dem neuen „Messen-Werkzeug“ lassen sich in der virtuellen Realität die Abstände zwischen mehreren Punkten abmessen. Dabei unterstützt der VR-Viewer den Benutzer, indem die Bemaßungen an den Kanten des Modells oder den XYZ-Achsen ausgerichtet werden. Mit dem „Zeichnen-Werkzeug“ können Notizen oder Markierungen direkt in 3D abgesetzt werden. Damit wird die virtuelle Umgebung mittels einer VR-Brille zu einem riesigen Arbeitsblatt. Dies soll ein komplett neues Erleben der vorab konstruierten 3D-Modelle ermöglichen.

Kostenfreie CAD-Software verfügbar

Anlässlich der Markteinführung des CAD/CAM-Systems Bob-CAD-CAM wird dessen CAD-Kern als Bob-CAD-Free-CAD vollumfänglich und exklusiv für den deutschsprachigen Markt kostenfrei zur Verfügung gestellt. CAD-Software Anlässlich der Markteinführung des CAD/CAM-Systems Bob-CAD-CAM wird dessen CAD-Kern als Bob-CAD-Free-CAD vollumfänglich für den deutschsprachigen Markt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Damit erhält der Anwender eine Software, die das Entwerfen und Bearbeiten von 2D- und 3D-Modellen vereinfacht. Professionelle Zeichnungs- und Modellierungswerkzeuge sollen die schnelle Erstellung und Anpassung komplexer Draht-, Flächen- und Volumenmodelle ermöglichen. Durch die integrierte parametrische Formbibliothek sind häufig verwendete Formen schnell erstellt. Bemaßungs- und Textwerkzeuge unterstützen sowohl native als auch importierte Geometrien.

Visualisierung generiert Mehrwerte

Das HMI einer Maschine ist zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Es geht nicht mehr nur darum, Knöpfe für den Betrieb zu drücken, sondern darum, dies in einem räumlichen Kontext zu tun, unter Zuhilfenahme der Geometrien der tatsächlichen Konfiguration der Maschine. Mit der 3D-View-Station-Produktfamilie von Kisters können Geometrien in ein sehr kompaktes und leichtgewichtiges Format konvertiert werden. Zum Know-how-Schutz können Geometrien schon während der Datenaufbereitungsphase so verändert werden, dass die Daten für die Fertigung, etwa von illegalen Ersatzteilen, nutzlos sind. Teile, die auf der Maschine nicht benötigt werden, werden automatisch entfernt.

Automatischer 3D-Scanner für das Reverse Engineering

Artec 3D hat den automatischen 3D-Desktop-Scanner Artec Micro vorgestellt. Er soll sich für das Reverse Engineering, die industrielle Messtechnik und für die Qualitätssicherung eignen. Ausgestattet mit einer Doppelkamera, ist Artec Micro Herstellerangaben zufolge bislang der präziseste unter den Artec-3D-Scannern. Dank seiner blauen LED-Leuchten, die auf das Zwei-Achsen-Rotationssystem abgestimmt sind, erstellt er digitale Kopien mit einer minimalen Einzelbildanzahl. Der Industriescanner startet per Mausklick und erzeugt hochauflösende 3D-Farb-Scans mit einer Punktgenauigkeit von bis zu 10 µ m. Dies entspricht einem Zehntel der Größe eines Salzkorns.

Softwaregestützte Lieferantenauswahl in drei Schritten

Die Datenmanagement- und Analyse-Software Simus Classmate ist speziell auf den Umgang mit technischen Massendaten, eine Klassifikation von CAD-Modellen und konstruktionsbegleitende Kalkulation ausgerichtet und legt so den Grundstein für die Automatisierung vieler Prozesse in Fertigungsunternehmen. Ohne neue Daten zu erheben, nutzt die Software-Suite vorhandene Quellen wie PDM-Systeme und stellt die Daten in geeigneter Form optimal strukturiert wieder bereit.

So unterstützt die Software dabei, den richtigen Lieferanten für Dreh- und Frästeile zu ermitteln: Im ersten Schritt werden die technischen Informationen der Bauteile aus CAD-Modellen und ihren Parametern wie Oberflächengüten, Abmessungen und Werkstoffen erfasst. Die Software ermittelt die erforderlichen Arbeitsfolgen, die dazu notwendigen Maschinen, Fertigungszeiten und Materialvorgaben. Daraus generiert Simus Classmate für jede Bauteilgruppe einen Warengruppenschlüssel. Im zweiten Schritt wird eine Lieferantenanalyse durchgeführt. Aus Informationen zu bereits beschafften Fertigungsteilen leitet die Software eine Lieferantenmatrix ab. Darin ist im Detail festgehalten, welche technischen Lösungen der einzelne Lieferant anbieten kann. Der dritte Schritt ist eine Vorkalkulation der Herstellkosten anhand der Geometrieinformationen, aufgeschlüsselt nach Rüst- und Stückkosten und nach Losgrößen gestaffelt. Daraus errechnet Simus Classmate über eine Zuschlagskalkulation die Beschaffungspreise, mit denen der Einkauf eine optimale Voraussetzung für erfolgreiche Preisverhandlungen besitzt. Der Einkauf profitiert von automatisierten Verfahren, die Simus Classmate bei der Auswertung verwendet.

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