Autonomes Fahren Sensorik: Augen und Ohren für künftige Roboterautos

Die Bundesregierung macht den Weg frei für hochautomatisierte Fahrzeuge. Welche Unternehmen hierzulande Sensoren dafür entwickeln und warum es noch dauert, bis selbstfahrende Privat-Pkw auf den Straßen unterwegs sein könnten.

Hochautomatisiert durch Hamburg: Volkswagen testet selbstfahrende Autos, die mit Sensorik hochgerüstet wurden.
Hochautomatisiert durch Hamburg: Volkswagen testet selbstfahrende Autos, die mit Sensorik hochgerüstet wurden.
(Bild: Volkswagen AG)

In zwei Jahren könnte es bereits soweit sein – zumindest, wenn man Glen De Vos glaubt. Er ist Technikchef beim irischen Automobilzulieferer Aptiv und prognostizierte bei der diesjährigen virtuellen Technik-Messe Consumer Electronics Show (CES) den Start erster Robotaxi-Dienste für das Jahr 2023. Im Messegepäck hatte das Unternehmen eine neue Fahrassistenzplattform der Level 1 bis 3. Aptiv ist nur einer von vielen Zulieferern, die sich mit Technik für autonomes Fahren beschäftigen. Viele Unternehmen investieren in selbstfahrende Autos, die Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder reichen von Software-Plattformen, wie sie Aptiv entwickelt hat, über Mapping-Software, V2X-Kommunikation, andere Hardware – und Sensorik wie Lidar, Kamera oder Radar.

Denn damit Fahrzeuge ohne Fahrer unterwegs sei können, müssen sie ihre Umgebung maschinell wahrnehmen können. Neben den genannten Sensoren benötigen sie digitale Karten und GPS-Ortungssysteme. Die gesammelten Daten führt ein System zusammen, eine künstliche Intelligenz wertet sie aus. Auf Basis der dadurch entstehenden Perzeption errechnet das System, vereinfacht gesagt, ein 3D-Modell der Umgebung, damit das Fahrzeug Vorhersagen treffen kann.

Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Redakteurin im Ressort Management