Schlauchverbindung Schläuche ein- oder aufstecken

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mit den Push-In- und Push-On-Steck-verschraubungen aus Edelstahl hat Schwer Fittings neue Schlauchverbindungen für den Niederdruckbereich entwickelt.

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Die geometrieoptimierten Steckverbindungen eignen sich für Gase und Flüssigkeiten.
Die geometrieoptimierten Steckverbindungen eignen sich für Gase und Flüssigkeiten.
(Bild: Schwer Fittings)

Die Ein- und Aufsteckverbindungen sind medienresistente, flexible Verbindungen für Flüssigkeiten und Gase, die sich durch die schnelle und sichere Montage und Demontage ein breites Anwendungsgebiet erschließen. Durch diese zwei Produktreihen werden die meisten Vorgaben der Anwender im Niederdruckbereich abgedeckt.

Push-In-Variante für korrosive Umgebungen

Die Push-In-Schlauchverbindungen eignen sich hervorragend für alle Arten von Anwendungen, bei denen Standard-Messing- und Kunststoffverbindungen unerwünscht oder nicht zugelassen sind. So sind sie bei korrosiver Umgebung und bei Einsatz von aggressiven Medien äußerst vielseitig einsetzbar. Auch überall dort, wo Sauberkeit und Hygiene oberstes Gebot sind, ist die Verbindungen uneingeschränkt einsetzbar. Durch die ausgeklügelte Geometrie sind sie sowohl innen als auch außen sehr reinigungsfreundlich gestaltet. Alle Teile sind autoklavierbar und damit auch im Sterilbereich einsetzbar.

Der Aufbau ist so gestaltet, dass das Medium (Fluid) lediglich innen den Körper und die Dichtungen benetzt, alle anderen Bauelemente liegen außerhalb des benetzten Bereiches und können so einerseits vor dem Medium geschützt werden, andererseits können sie das Medium nicht verunreinigen. Der Raum zwischen den Dichtungen ist sehr klein gehalten.

Die Winkelstücke sind innen bei der Umlenkung kugelförmig abgerundet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine Schmutzpartikel in der Verschneidung haften bleiben können; zudem wird dadurch der Fließwiderstand geringer, es treten weniger Turbulenzen auf. Sowohl die Winkelstücke als auch die T-Stücke werden in schwenkbarer Ausführung (die Schenkel können um 360° orientiert werden) und in nicht schwenkbarer (starrer) Ausführung hergestellt. Die geraden Einschraub-Push-In haben innen, im Bereich der Einschraubverschraubung, einen Innensechskant, der es ermöglicht, etwa bei Verteilerblöcken die Teile sehr einfach dicht an dicht zu montieren.

Baukastenartiger Aufbau ermöglicht viele Varianten

Durch den modularen, baukastenartigen Aufbau der Push-In können in kurzer Zeit eine hohe Anzahl von Varianten gebildet werden. So sind beispielsweise bereits T-Übergangs-Reduzierungen oder Übergangsteile zu Aufschraubverschraubungen realisiert. Ebenso werden nach Kundenwünschen die unterschiedlichen Gewinde berücksichtigt.

Die schnelle Anpassung an die Kundenwünsche und der wichtige Dialog mit dem Kunden, seine Vorstellungen und Anforderungen aufzunehmen und umzusetzen führt zu kontinuierlichen Anpassungen und zu neuen Varianten, aber auch zu neu entwickelten Produkten. So sind mittlerweile auch Funktions-Steckverschraubungen mit integrierten Ventilen realisiert worden.

Das sorgfältige Aussuchen und Einsetzen geeigneter Werkstoffe ist eine weitere Stärke: Körper, Halteringe und Löseringe bestehen aus Edelstahl AISI 316L, Werkstoff-Nr. 1.4404. Die Dichtungen bestehen wahlweise aus NBR, FKM, EPDM FFKM oder kundenspezifischen Materialien. Es werden hauptsächlich PTFE-, Polyurethan-, Polyamid-, und PVDF-Schläuche empfohlen. Auch die Verwendung geeigneter Edelstahl-Rohre ist möglich. Der Druckbereich ist vom Schlauchtyp abhängig und reicht vom Grobvakuum bis ca. 18 bar. Der Temperaturbereich liegt je nach Dichtungsmaterial zwischen -20°C und 150°. Die Nennweiten (kalibrierte Schlauch- Außendurchmesser) sind nach den gängigsten Anwendungsfällen angepasst und reichen von DN 4 bis DN 12.

Die Montage und die Handhabung beim Schlauchanschluss ist sicher und denkbar einfach.Der Schlauch wird einfach bis zum Anschlag eingesteckt, ein spezieller Haltering sichert ohne weitere Hilfsmittel den Schlauch zuverlässig und fest. Durch Druck auf den Löse-Ring und gleichzeitigem Ziehen am Schlauch wird die Verbindung wieder gelöst.

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