Prototypen Scheibenwischer aus dem Drucker

Redakteur: Katharina Juschkat

Die hohen Entwicklungskosten für Funktionsmodelle will das Unternehmen Airbus Helicopters künftig unter anderem mit Hilfe von 3D Druckern reduzieren. Ein Beispiel dafür sind die Scheibenwischer der Helikopter.

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Mithilfe von funktionsfähigen Prototypen aus dem 3D-Drucker will Airbus Helicopters Entwicklungskosten senken.
Mithilfe von funktionsfähigen Prototypen aus dem 3D-Drucker will Airbus Helicopters Entwicklungskosten senken.
(Bild: Airbus Helicopters/Steven Drabant)

Um diese Idee umzusetzen, hat das Unternehmen ein neues System entwickelt. „Es sind viele Tests erforderlich, um die Scheibenwischer auf Funktionalität und Wartbarkeit zu prüfen und die Installation und den künftigen Herstellungsprozess zu planen“, sagt Frank Singer, Manager Engineering bei Airbus Helicopters Deutschland.

Funktionierende Prototypen schnell erstellen

Nach den Computeranimationen prüfte das Unternehmen die Funktionalität mit einem Prototypen aus dem 3D Drucker. Getriebe, Hebel und Schäfte konnten schnell mit einem 3D Drucker hergestellt werden. Gewinde, Lager und Hülsen sind nachträglich in das 3D Modell eingebaut worden. So entstehen funktionierende Prototypen, deren Zusammenspiel einfach zu prüfen sein soll.

Der Hubschrauberhersteller verwendet für die 3D-Objekte einen X400 3D-Drucker von German Reprap. Die Vorteile des 3D-Drucks zeigen sich laut Singer in niedrigeren Kosten gegenüber anderen Herstellungsmethoden wie CNC-Fräsen und in der Möglichkeit, dem Kunden bereits im frühen Entwicklungsstadium nicht nur eine CAD-Zeichnung sondern ein funktionierendes Modell präsentieren zu können. (kj)

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