Schaltschrank

Rasantes Tempo, weniger Kosten

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Effizient fertigen – mit dem richtigen Schaltschranksystem

Um auch die Fertigung möglichst effizienz zu gestalten, ist für Ripploh die Wahl des richtigen Schaltschranksystems von Bedeutung. Von Vorteil ist, wenn sich Schaltanlagen-Projekte branchenübergreifend mit den jeweils unterschiedlichen Anforderungen durch eine einzige Schaltschrank-Systemplattform realisieren lassen. Um das zu erreichen, setzt der Anlagenbauer seit 1995 auf Gehäuse- und Schaltschranktechnik von Rittal. Der Schaltschrankausbau auf Grundlage einer standardisierten Schaltschrank-Systemtechnik bietet folgende Vorteile: Über die einheitliche TS 8 Systemplattform und dem passenden Zubehörprogramm lassen sich schnell und sicher verschiedene Ausbauvarianten in Gehäusen unterschiedlichster Größe realisieren; und bei Bedarf auch zwischen verschiedenen Schranktypen wählen.

Ein Beispiel: Beim Einsatz von Einzelschränken als Standalone-Lösung, die zusammen mit Maschinen als Transporteinheit verladen werden, können Anwender auf die gleiche Schaltschrank-Systemtechnik wie bei Anreihschränken zurückgreifen – etwa bei Müllpressanlagen für die Recycling-Industrie oder bei Holzpressen.

Da Rittal sein Einzelschranksystem SE 8 an seine bestehende Systemplattform TS 8 gekoppelt hat, bestehen dieselben Ausbaumöglichkeiten wie bei klassischen Anreihsystemen. „Aufgrund des gleichen Zubehörprogramms müssen unsere Mitarbeiter nicht permanent umdenken, und damit ist eine riesige Fehlerquelle mit Kettenreaktion, die bei der Bestellung beginnen und über die Montage bis zum verspäteten Liefertermin reichen kann, ausgeschaltet“, erklärt Andreas Ripploh.

Identischer Systembaukasten für Anreih- und Einzelschrank

Zudem lässt sich das Know-how des Anlagenbauers in Bezug auf Planung und Montage des TS 8 Systems direkt auf die neuen Einzelschränke übertragen. Da der Systembaukasten für den Innenausbau von SE 8 und TS 8 identisch ist, kann schon mit der Planung begonnen und erst danach festlegt werden, ob ein Einzelschrank oder ein Anreihschrank notwendig ist. Im Gegensatz zu Anreihschränken mit Rahmengestell und abnehmbaren Seitenwänden ist der Korpus des SE 8, der aus zwei Seitenwänden und Dach besteht, aus einem Stück Stahlblech gefertigt. Das erleichtert das Handling, da auf die Montage der Seitenwände verzichtet werden kann. Für den einfachen Zugang zum Schrank ist die Rückwand verschraubt ausgeführt. Am integrierten Bodenrahmen lassen sich Kabeleinführungslösungen wie beim Anreihsystem TS 8 verwenden. Türen und Sockel des SE 8 sind ebenfalls aus dem TS 8 Programm übernommen.

Flexibler Innenausbau

Interessant für den Schaltanlagen- und Steuerungsbauer sind im Weiteren die konstruktiven Möglichkeiten. So ist beispielsweise im Einzelschrank SE 8 ein automatischer Potenzialausgleich des Schrankkorpus mit Rückwand und Bodenblechen realisiert. Spezielle Kontaktelemente, die sich bei der Montage in die Oberflächenbeschichtung eindrücken, stellen eine sichere elektrisch leitende Verbindung her. Eine Lösung, die Kosten und Montagezeiten deutlich reduzieren soll.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ES 5000 verfügt der SE 8 über verbesserte Möglichkeiten beim Innenausbau. So ist bei der neuen Entwicklung, genau wie beim TS 8, der Ausbau auf zwei Montageebenen möglich. Das erhöht die Flexibilität und schafft zusätzlichen Platz. Türen und Sockel sind ebenfalls aus diesem Programm übernommen. Speziell in großer Breite bietet der SE 8 Einsparpotenziale. „Da es bei den Einzelschränken größere Schrankbreiten bis 1800 mm gibt, müssen wir nicht auf zwei Anreihschränke zurückgreifen“, betont Andreas Ripploh. (sh)

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