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3D-Druck

Prototypen im Metall-3D-Druck mit realen Eigenschaften

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Den Metall 3D-Druck so zu optimieren, dass die gedruckten Prototypen den realen Eigenschaften des späteren Serienteils möglichst nahekommen – so das Ziel des deutsch-polnischen Projekts AM-Crash.

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EDAG erhält BMBF-Förderung für deutsch-polnisches Forschungsprojekt „AM-Crash“: (v.l.n.r.) Richard Kordaß (EDAG), Dr.-Ing. Martin Hillebrecht (EDAG), Holger Merz (EDAG CFO), BMin Anja Karliczek, MdB Michael Brand
EDAG erhält BMBF-Förderung für deutsch-polnisches Forschungsprojekt „AM-Crash“: (v.l.n.r.) Richard Kordaß (EDAG), Dr.-Ing. Martin Hillebrecht (EDAG), Holger Merz (EDAG CFO), BMin Anja Karliczek, MdB Michael Brand
(Bild: Edag)

Das Forschungsprojekt AM-Crash verfolgt das Ziel, den 3D-Druck (additive Fertigung) so zu optimieren, dass die gedruckten Prototypen den realen Eigenschaften des späteren Serienteils möglichst nahekommen. Dabei soll mit AM-Crash die gesamte Prozesskette betrachtet werden: Von der pulverbettbasierten laseradditiven Fertigung, über lokale und globale Wärmebehandlungen bis hin zu Fügeprozessen. Zudem wird die Simulationsfähigkeit der Prozesskette erforscht, um späteren Versuchsaufwand minimieren zu können.

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Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betonte: „Das Projekt zeigt, wie additive Fertigung die Zeit von der Idee eines neuen Autos bis zur Markreife verkürzen kann, ohne die Prognosegüte der Crashsicherheit zu beeinträchtigen. Durch diese Kostenersparnis kann die Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklungskompetenz der Automobilindustrie weiter gestärkt werden.“

Anja Karliczek hat mit der symbolischen Übergabe einer Urkunde zum deutsch-polnischen Projekt AM-Crash die Förderung der Forschungsarbeit der Edag Engineering GmbH durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekräftigt.

Time-to-market um bis zu 80 % verkürzen

Der 3D-Druck könnte die Time-to-market für werkzeuglos gefertigte „Blech“-Prototypen und Ersatzteile um bis zu 80 % verkürzen. Edag erhält hierfür eine Förderung vom BMBF von 260.000 Euro. Das Projektvolumen dieses Verbundprojekts beträgt insgesamt 1,5 Mio. Euro, davon 800.000 Euro BMBF-Förderung.

Auch der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand zeigte sich begeistert und ein wenig stolz: „Das ist Erfindergeist und Innovation ,made in Fulda‘. Edag steht hier beispielgebend für besondere Leistungsfähigkeit und Potentiale national wie international. Die für den Forschungsstandort Deutschland bedeutsame Stellung unterstreicht nicht zuletzt die zielgerichtete Förderung durch das BMBF sowie die Übergabe der Urkunde durch die Ministerin persönlich.“

Dr.-Ing. Martin Hillebrecht, Innovationsleiter Edag, ist begeistert „über diese Wertschätzung unserer langjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zum industriellen 3D-Druck für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Erfolg beitragen.“

Internationale Partner unter der Führung von Edag sind Simufact, Salzgitter Mannesmann Forschung, TU Chemnitz sowie die Wroclaw University of Science and Technology und Wadim Plast. Das Projekt wird vom BMBF gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

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