Hannnover Messe 2026 Mit dem Digital Twin Composer bessere Entscheidungen treffen

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Das intelligente Warenlager, in dem die digitale und reale Welt verschmelzen: Siemens und Kion wollen Lieferketten und Warenlager mit KI-, Automatisierungs- und Simulationstechnologien zukunftsfähig und resilienter machen. Eine neue Simulationstechnologie von Siemens ist dabei erstmals in Europa im Einsatz.

Der Digital Twin Composer ermöglicht es Unternehmen, industrielle KI, Simulationen und physikalische Echtzeitdaten zu nutzen, um Entscheidungen virtuell und schnell zu treffen.(Bild:  Siemens)
Der Digital Twin Composer ermöglicht es Unternehmen, industrielle KI, Simulationen und physikalische Echtzeitdaten zu nutzen, um Entscheidungen virtuell und schnell zu treffen.
(Bild: Siemens)

Kameras und Sensoren erfassen vor Ort riesige Datenmengen, die künstliche Intelligenz (KI) auswertet. Daraus entstehen digitale Zwillinge einzelner Maschinen, ganzer Anlagen und Warenlager, auf deren Basis komplette Prozesse simuliert werden. Dafür wird Kion als erstes Unternehmen in Europa die neue Simulationssoftware Digital Twin Composer von Siemens nutzen. Die Lösung kann die verschiedenen Prozesse parallel und in Echtzeit simulieren. Wie es heißt, soll so ein bislang unerreichtes Ausmaß an Effizienz und Flexibilität erreicht werden.

Digitale Zwillinge erstellen und in Metaverse-Umgebung optimieren

Siemens hat den Digital Twin Composer erstmals im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Die Software ist wie ein modularer Baukasten für die digitale Fabrik und Logistik – damit können Unternehmen einen KI-gestützten digitalen Zwilling ihrer Produkte, Produktionsanlagen oder Prozesse erstellen und diesen in einer Industrial-Metaverse-Umgebung vollständig optimieren. Sobald ein Warenlager in Betrieb ist, funktioniert der Digital Twin Composer als Werkzeugkasten, mit dem sich Abläufe laufend verbessern lassen. Dadurch können Unternehmen industrielle KI, Simulation und physische Echtzeitdaten einsetzen, um Prozesse besser zu planen, Lösungen früher zu prüfen und Systeme virtuell zu testen.

Prozesse bereits in der Planungsphase simulieren

Kion nutzt eine eigene Softwareumgebung, um Logistiklösungen zu planen und umzusetzen. In Kombination mit der Siemens PLM-Software Teamcenter und digitalen Zwillingen kann Kion damit Logistiklösungen über den gesamten Lebenszyklus steuern. Für Unternehmen bedeutet das: Sie können ihre Warenlager und Prozesse bereits in der Planungsphase simulieren und Entscheidungen datenbasiert treffen. Im physischen Warenlager können Abläufe optimiert und Anpassungen virtuell getestet werden.

Die Einführung KI-gestützter Lösungen in Lieferketten beschleunigen

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit haben Siemens und Kion zudem eine Vereinbarung über den Austausch ausgewählter Industriedaten geschlossen. Kion bringt dazu Betriebsdaten und Fachwissen aus komplexen Warenlagerumgebungen ein. Damit wollen die Unternehmen die Einführung KI-gestützter Lösungen in Lagerlogistik und Lieferketten beschleunigen. Zugleich steht die Vereinbarung beispielhaft für datenbasierte Partnerschaften, mit denen Siemens den Aufbau eines Industrial Foundation Models vorantreibt, heißt es weiter. Dieses soll industrielle KI künftig über industrielle Prozesse und Domänen hinweg breiter nutzbar machen.

Siemens auf der Hannover Messe 2026: Halle 27

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