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Simulation

Produktivität steigern mit Ansys 19.1

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Ansys bietet in der Version Ansys 19.1 Updates für die gesamte Physik, die von der additiven Fertigung bis hin zum 3D-Design reichen.

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Die Fluids-Suite eröffnet Nutzern einen neuen Ansatz für die Kavitationsmodellierung bei verschiedenen Anwendungen von Hydropumpen bis hin zu Raketentreibstoffsystemen.
Die Fluids-Suite eröffnet Nutzern einen neuen Ansatz für die Kavitationsmodellierung bei verschiedenen Anwendungen von Hydropumpen bis hin zu Raketentreibstoffsystemen.
(Bild: Ansys)

Neue Funktionen und Ressourcen sind nun in der Mechanical-Suite verfügbar, dazu gehören auch mehr als 100 Materialmodelle von Granta. Die umfangreiche Materialbibliothek in Mechanical erleichtert Ingenieuren die Zuordnung und Validierung der Materialauswahl. Außerdem bietet Ansys 19.1 Anwendern von Topologieoptimierungen eine erhöhte Flexibilität bei der Ausführung von Berechnungen, bei denen Einschränkungen oder Antworten definiert sind.

Die Fluids-Suite eröffnet Nutzern einen neuen Ansatz für die Kavitationsmodellierung bei verschiedenen Anwendungen von Hydropumpen bis hin zu Raketentreibstoffsystemen. Anwender können die Kavitation nun anhand bereits vorhandener Materialeigenschaften zuverlässig vorhersagen, ohne dass empirische Modellparameter oder umfangreiche physikalische Tests erforderlich sind.

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Projektmodelle viermal schneller laden

Eine weitere Neuheit ist Ansys EnVision Pro, eine neue Version des Ansys EnSight Viewers. Dieser ermöglicht den Entwicklern, mit EnSight-Daten zu interagieren und neue Ansichten sowie fotorealistische Bilder in Echtzeit zu erstellen. Dabei wird die Unterstützung mehrerer Ansichtsformate gewährleistet, sodass Daten von jedem Nutzer mit jeder Technologie angesehen werden können. Zudem können Anwender Daten analysieren, neue Bilder und Flipbooks ableiten sowie Einblicke in Datensätze erhalten. Dies ist selbst im offline-Modus möglich – außerhalb des Büronetzwerks oder für Nicht-EnSight-Nutzer ohne EnSight-Lizenz.

Die Embedded Software-Suite erlaubt Konstrukteuren Projektmodelle viermal schneller zu laden. Optimierte Navigationsfunktionen für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit stehen ebenfalls zur Verfügung.

In der 3D-Design Suite profitieren Konstrukteure von den neuen Funktionen, die es ermöglichen, eine erweiterte Anzahl von Lastfällen schneller und präziser zu simulieren. Mit Fly-through Modus und perspektivischer Ansicht stehen nun auch immersive Visualisierungsformen zur Verfügung. Dank vollautomatischer Vernetzung und augenblicklicher Ergebnisdarstellung können Anwender sofort Einblicke in das Produktverhalten gewinnen und somit schneller und einfacher als je zuvor darauf Einfluss nehmen.

Des Weiteren bietet Ansys 19.1 in der Elektromagnetik-Suite neue Analysefunktionen zur Entwicklung drahtloser Kommunikation sowie von autonomen und Elektrifizierungstechnologien. Zu den neuen Funktionen gehören erweiterte Fahrerassistenzsysteme und autonome Radaranalyse ebenso wie neue Hybridsimulationstechniken für die Leiterplattenanalyse. Umfassende Systemmodellierungsfunktionen sind in den Ansys-Produkten für elektromagnetische Feldsimulationen enthalten und eröffnen erweiterte Analysefunktionen für Leistungselektroniksysteme.

In der Systemumgebung verfügt Ansys medini analyze über deutlich verbesserte Sicherheitsmethoden. Dazu zählt ein nativer modellbasierter Editor für Gefahren- und Bedienbarkeitsstudien in der Automobil-, Luftfahrt-, Verteidigungs- und Eisenbahnindustrie.

In der Halbleiter-Suite ermöglicht ein neuer Benutzerschnittstellen-Assistent (3DIC) automatische und nahtlose Verbindungen zwischen mehreren Matrizen, Interposer und Gehäuse für Chip-Level-Stromversorgungs- und Thermal-Integrity-Analysen. Dadurch wird die Benutzerfreundlichkeit deutlich verbessert und die 3DIC-Einrichtung und -Analyse vereinfacht. Ansys 19.1 erweitert zudem die Lösung für das Chip-Package-System zur Durchführung einer frühen Zuverlässigkeitsanalyse und bietet damit neben Flexibilität für das Design auf Systemebene auch die Maximierung der Design-Abdeckung sowie die Reduzierung der Design-Margen und kostspieliger Design-Iterationen.

Mit Ansys Additive Suite Gitterdichte optimieren

Ansys 19.1 liefert auch neue Lösungen für die additive Metallfertigung. Diese erlauben Kunden, ihre Produktentwürfe virtuell zu testen, bevor sie ein Teil drucken. „Ansys Additive Suite ermöglicht Konstrukteuren die Optimierung der Gewichtsreduzierung und der Gitterdichte. Weitere Highlights der Lösung sind die Erstellung, Reparatur und das Bereinigen der CAD-Geometrien. Außerdem erlaubt die Softwarelösung die Simulation des additiven Prozesses sowie die Durchführung struktureller und thermischer Analysen zur Datenvalidierung“, ergänzt Thomas Zanzinger. „Nun können Anwender vor dem Druckprozess eine Simulation integrieren, um die Leistung eines Teils in der Entwurfsphase – also bereits vor dem Einschalten des Druckers – zu testen und zu validieren. Dies reduziert die hohen Kosten für physikalische Versuche signifikant.“ (jup)

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