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Spannmittel Praktische Anwender-Unterstützung für die Werkstück-Spannung

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Von der Bedarfsanalyse zur optimalen Werkstück-Spannung: Gressel bietet den Kunden durchgängigen Support zur Realisierung effizienter Spanntechnik-Lösungen

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Die Simulation ist oft der Folgeschritt nach der Idee.
Die Simulation ist oft der Folgeschritt nach der Idee.
(Bild: Gressel)

Mit einem Grundgerät und passendem Zubehör ist es im breiten und nach wie vor stark wachsenden Angebot an standardisierten Spannmitteln und Spannvorrichtungen nicht getan. Die Anforderungen an Produktivität, Qualität und Wirtschaftlichkeit steigen ständig bei der zerspanenden Bearbeitung auf Universal-/Bohr-/Fräsmaschinen sowie CNC-Bearbeitungszentren und lassen so gut wie keine Kompromisse zu. Erst mit einem systematischen Ansatz lässt sich ein Bearbeitungsvorgang rationell und wirtschaftlich darstellen. Wichtig für den Prozess ist ein orientiertes Zusammenspiel aller relevanten Komponenten wie der Werkzeugmaschine, den Werkzeugen, der Kühlschmiermittelversorgung, der Werkzeug-Spanntechnik, der Späneentsorgung, der Steuerung sowie der Software. Dabei kommt der Werkstück-Spannung, oder besser ausgedrückt dem gesamten Werkstück- wie auch dem Spanntechnik-Handling, eine besondere Bedeutung zu, weil die maximale Nutzung der Werkzeugmaschinen-(Spindel-)Laufzeiten direkt mit der Minimierung von unproduktiven Nebenzeiten zusammenhängt.

So fängt es meistens an: Mit einer Skizze.
So fängt es meistens an: Mit einer Skizze.
(Bild: Gressel)

Folglich muss ein Werkstück-Spannsystem im Idealfall einer ganzen Reihe von Anforderungen genügen, etwa bei der Aufbau-, Ausrüst-, Umrüst-, Anwendungs-, Nutzungs- und Handhabungsflexibilität, aber auch bezüglich Beschaffungskosten, Lagerhaltung und Ersatzteilverfügbarkeit und schließlich dem Spanntechnikinvestment.

Individuell aus dem Baukasten

Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, bietet Gressel ein breit abgestuftes Baukastensystem für optimale Werkstück-Spannung sowie einen umfassenden anwendungsbezogenen Support. Basierend auf dem Baukasten für die Werkstück-Spanntechnik, der zudem die drei kompati­blen Versionen Einfachspanner, Doppelspanner und Zentrischspanner beinhaltet, sind die Techniker in der Lage, individuelle, optimale und wirtschaftliche spanntechnische Lösungen anbieten zu können. Das modular-kompatible Grundsystem, passendes Zubehör sowie austauschbare Wechselbacken sind Lösungen aus dem Spanntechnik-Baukasten für den allergrößten Teil eines Werkstück-Spektrums. Dadurch soll sich der Aufwand für teure Sonderspannmittel auf ein Minimum verringern. Ziel der Spanntechnik-Lösungen ist es immer, die Teile komplett bearbeitet von der Maschine zu bekommen, und die Flexibilität der Maschine wie der Werkstück-Spanntechnik nutzen zu können. Der Anwender wird von der Bedarfsanalyse über die Beratung und die Auswahl des geeigneten Werkstück-Spanners bis hin zum Aufbau und zur Inbetriebnahme unterstützt und erhält ein komplettes, funktionsfähiges Spannsystem aus einer Hand.

Die Simulation ist oft der Folgeschritt nach der Idee.
Die Simulation ist oft der Folgeschritt nach der Idee.
(Bild: Gressel)

Von der Analyse bis zur Inbetriebnahme

Auf der Lösungssuche wird seitens der kundenspezifischen Anforderungen nach folgenden Kriterien unterschieden:

  • 1. Auswahl und Zusammensetzung von Standard-Komponenten erlauben ein optimales Werkstück-Spannsystem;
  • 2. Die Kombination aus Standard-Komponenten und Sonderbacken führt zu einer individuellen Werkstück-Spannung;
  • 3. Unter Verwendung der hauseigenen Produkte sowie der Technologie-Kompetenz und dem Anwenderwissen entstehen Sonder-Konstruktionen;
  • 4. Kunden-/projektspezifische Sonderlösungen mit dem Potenzial für die strategische Produkt-/Weiterentwicklung in die Zukunft.

Bei allen Kriterien kommen die langjährige Erfahrung mit spanntechnischen Projekten sowie das eigene Fertigungswissen zum Tragen. Folglich werden für die Planung, Konstruktion, Simulation, Fertigung/Montage und Aufbau/Inbetriebnahme wie im regulären Kundenbetrieb alle relevanten Parameter abgeklärt und Ausführungs- sowie Abnahmekriterien festgeschrieben. Danach folgen die Produktion/Montage und Lieferung. (br)

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