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Scan-Einheit bewegt sich gleichmäßig
Bei den Wide-TEK-Scannern in Flachbett-Ausführung bewegt sich die Scan-Einheit, nicht das Papier. Hier hat Image Access eine Innovation verwirklicht, die den Betrachter staunen lässt: Im 3D-Modus nimmt der Scanner auch Oberflächenkonturen auf und hebt sie hervor, so dass 3D-ähnliche, sehr natürlich wirkende Bilder hoher Qualität entstehen.
Bei dieser Baureihe wird die Scanner-Box über Zahnriemenantriebe und Linearführungen aus dem Igus-Programm bewegt. Hier kommt es ebenfalls auf Wartungsfreiheit, Unempfindlichkeit gegenüber Papierstaub und den Verzicht auf Schmiermittel an. Erreicht werden diese Eigenschaften mit Drylin-W-Profilführungen aus dem Igus-Konstruktionsbaukasten. Bei diesen Einheiten verfahren Iglidur-Gehäuselager auf einer Profilführung aus anodisiertem Aluminium: eine ideale Gleitpaarung, die für sehr ruhigen und gleichmäßigen Lauf des Scanners sorgt. Damit wird eine wichtige Voraussetzung für ein erstklassiges Scan-Ergebnis geschaffen.
Zudem arbeiten die Führungen sehr leise, was für Image Access ein weiteres wichtiges Argument ist: Schließlich arbeiten die Scanner häufig dort, wo auch geringe Geräuschentwicklung schon stört – zum Beispiel in Bibliotheken oder in Planungsbüros. Zudem sind die Linearführungen so unempfindlich, dass man sich auch beim weltweiten Export der hochwertigen Geräte „Made in Germany“ keine Sorgen machen muss. Trotz Transportsicherungen können die Führungseinheiten dabei Belastungen bis 20 g ausgesetzt werden, was für die Drylin-Linearlager kein Problem ist.
Energiekette ersetzt Flachbandkabel
In der neuesten Scannergeneration, die Image Access zur Serienreife entwickelt hat, kommt nicht nur wartungsfreie Gleitlagertechnik, sondern auch eine Energiekette von Igus zum Einsatz. Die Flachbettscanner Wide TEK WT 12 und WT 25 senden ihre Scans über eine USB-3.0-Schnittstelle zum gewünschten Ziel. Deshalb musste die Leitungsführung verändert werden. Thomas Ingendoh: „Hier können wir kein Flachbandkabel mehr verwenden, weil dessen Radius zu groß ist – eine solche Lösung würde zu hoch bauen.“ Deshalb kommt hier stattdessen nun eine Energiekette zum Einsatz, die auf dem Gehäuseboden aufliegt und das Leitungspaket zur linear verfahrbaren Elektronik führt.
Die Wahl fiel auf die E-Kette „Snapchain“, die Igus vor allem für den liegenden Betrieb und für Anwendungen entwickelt wurde, die eine sehr schnelle und einfache Montage von Leitungen verlangen. Die Snapchain beansprucht nur 10 mm zusätzliche Bauhöhe – ein wichtiges Argument bei dieser Anwendung, denn die Kunden wünschen möglichst kompakte, flach bauende Scanner.
Lineartechnik
Schachmatt wie von Geisterhand
Mit der neuen Energiekette ist Image Access ebenso zufrieden wie mit den Gleitlagern und auch mit der Zusammenarbeit. Thomas Ingendoh: „Wir sind technikgetrieben und suchen immer nach Alternativen für bestehende Konstruktionen und Detaillösungen. Igus unterstützt uns dabei.“ (ud)
Motek 2017: Halle 4, Stand 4320
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