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Porsche feiert 70 Jahre

| Autor/ Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Vor 70 Jahren erhielt der erste Porsche-Prototyp seine allgemeine Betriebserlaubnis. Seitdem ist viel geschehen. Was genau, zeichnet eine Sonderausstellung im „Drive. Volkswagen Group Forum“ in Berlin nach.

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Vor 70 Jahren, am 8. Juni 1948, erhielt der erste Porsche-Prototyp seine allgemeine Betriebserlaubis. Seitdem hat sich vieles verändert.
Vor 70 Jahren, am 8. Juni 1948, erhielt der erste Porsche-Prototyp seine allgemeine Betriebserlaubis. Seitdem hat sich vieles verändert.
(Bild: Porsche)

Am 8. Juni 1948 erhielt der erste Porsche-Prototyp mit der Fahrgestellnummer 356-001 seine allgemeine Betriebserlaubnis. Es war die Geburtsstunde einer neuen Automobilmarke. Aus diesem Anlass präsentiert das Stuttgarter Unternehmen seit Dienstag, dem 20. März, in Berlin die erste Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr „70 Jahre Porsche Sportwagen“. Prominente Gäste der Eröffnung waren unter anderem der zweifache Rallyeweltmeister Walter Röhrl sowie der Schauspieler und Tatort-Kommissar Richy Müller. Bis zum 31. Mai 2018 können Interessierte die Ausstellung im „Drive. Volkswagen Group Forum“ an der Friedrichstraße im Herzen Berlins kostenlos besichtigen.

Geschichte und Zukunft des Sportwagens

Das Konzept der Ausstellung umfasst sowohl Meilensteine und Geschichten, mit denen Porsche die Entwicklung des Sportwagens seit 1948 bis heute mitgeprägt hat, als auch Zukunftsaspekte. So empfängt ein Showcar des 356 „Nr.1“ Roadsters als „Ursprung des Sportwagens“ den Besucher. Ihm folgt das Thema „Sportwagen der Zukunft“ mit dem Mission E, dessen Serienversion 2019 als erster rein elektrisch angetriebener Porsche auf den Markt kommt. Die Facetten der Sportwagenikone 911 sind rund um den einmillionsten Elfer gruppiert.

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Exemplarisch für die Ingenieurskunst von Porsche stehen zahlreiche Pionierleistungen im Abschnitt „Sportwagen neu erfunden“, mit denen die Marke Innovationen im Sportwagenbau einführte. Dazu gehören auch mutige unternehmerische Entscheidungen, wie am Beispiel des Porsche Boxster gezeigt wird: Der Mittelmotor-Sportwagen fuhr die seinerzeit wirtschaftlich angeschlagene Porsche AG zurück in die Gewinnzone.

30 Jahre Porsche 911 Typ 964

Mit dem Antriebsstrang des 911 der Generation 964 lässt das Porsche Museum einen der bedeutendsten Entwicklungsschritte in der Geschichte des Elfers wiederaufleben. Vor 30 Jahren debütierte der mit 85 Prozent Neuteilen grundlegend überarbeitete und erstmals mit Allradantrieb versehene 911 Carrera 4. Der neu konstruierte 3,6-Liter-Motor war 1988 der stärkste Saugmotor in der Geschichte der 911-Serienfahrzeuge und verfügte als erstes Pkw-Triebwerk der Welt über einen geregelten Metallkatalysator. Ebenfalls neu war das Fahrwerk mit Leichtmetallquerlenkern und Schraubenfedern anstelle der Drehstäbe. Mit einem voll verkleideten Unterboden und einem automatisch ausfahrenden Heckspoiler erreichte das Auto aerodynamische Bestwerte.

Feierlichkeiten im ganzen Jahr

Der Sportwagenhersteller würdigt das Jubiläum mit zahlreichen Aktivitäten auf der ganzen Welt. Das Porsche-Museum setzt ab 9. Juni das Jubiläum mit einer umfangreichen Sonderausstellung am Standort Stuttgart-Zuffenhausen in Szene. Am gleichen Tag lädt Porsche Fans zum „Sports Car Together Day“ an alle seine Vertriebsstandorte rund um den Globus ein. Am Wochenende des 16. und 17. Juni empfängt der Sportwagenhersteller Mitarbeiter, Zuffenhäuser und Interessierte zu einer öffentlichen Feier in und um das Porsche-Museum in Stuttgart.

Beim „Festival of Speed“ im englischen Goodwood wird das Jubiläum vom 12. bis 15. Juli ebenso gefeiert wie bei der „Rennsport Reunion“ in Kalifornien vom 27. bis 30. September. Den Abschluss bildet die „Sound Nacht“, die erstmals in der Porsche-Arena in Stuttgart am 13. Oktober ausgetragen wird. Im Delius Klasing Verlag ist zudem das offizielle Buch zum Jubiläum mit dem Titel „70 Jahre Porsche Sportwagen“ erschienen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal KFZ-Betrieb.de.

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