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PMA-Kabelschutz PMA-Kabelschutz im Extremeinsatz bei SchÖMA-Tunnellokomotiven

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Am Anfang stand die Produktion von Mühlenmaschinen und Traktoren. Heute produziert die SCHÖMA (Christoph Schöttler Maschinenfabrik GmbH) hauptsächlich Tunnellokomotiven, die für den Bau von U-Bahnen, Verkehrstunneln oder Versorgungstunneln eingesetzt werden. Bei Kabelschutz setzen die Diepholzer auf Wellrohre aus dem Hause PMA.

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Heute produziert die SCHÖMA hauptsächlich Tunnellokomotiven, die für den Bau von U-Bahnen, Verkehrstunneln oder Versorgungstunneln eingesetzt werden. Neben dem Neubau von Loks hat sich das Unternehmen seit Anfang der 90-er Jahre darauf spezialisiert, gebrauchte Loks wieder aufzubereiten, was jetzt ein wichtiges zweites Standbein darstellt. (Bilder: Heinz Seedorf, PMA)
Heute produziert die SCHÖMA hauptsächlich Tunnellokomotiven, die für den Bau von U-Bahnen, Verkehrstunneln oder Versorgungstunneln eingesetzt werden. Neben dem Neubau von Loks hat sich das Unternehmen seit Anfang der 90-er Jahre darauf spezialisiert, gebrauchte Loks wieder aufzubereiten, was jetzt ein wichtiges zweites Standbein darstellt. (Bilder: Heinz Seedorf, PMA)

Ob Arlberg oder Ärmelkanal, London oder Lissabon, Tauern oder Taiwan – wenn unter Tage Tunnel oder U-Bahnen gebaut werden, sind sie weltweit mit dabei – die Lokomotiven und Schienenfahrzeuge der SCHÖMA – Christoph Schöttler Maschinenfabrik GmbH aus Diepholz

Mehr als 6.000 Lokomotiven und Schienenfahrzeuge hat das traditionsreiche niedersächsische Unternehmen bis heute an seine Kunden auf allen fünf Kontinenten geliefert. Großen Anteil an der Produktion haben Lokomotiven, die im unterirdischen Verkehrswegebau und im Kali- und Kohlebergbau eingesetzt werden

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Von Diepholz nach Dover in Tunnels und weiter

1930 gründete Christoph Schöttler auf einem ehemaligen Betriebsgelände der DIEMA eine eigene Maschinenfabrik, die Christoph Schöttler Maschinenfabrik GmbH. Als Abkürzung führte er zunächst SCHÖMAG, was einige Jahre später in SCHÖMA geändert wurde. In den Anfangsjahren setzte er die Produktion von Mühlenmaschinen und Traktoren fort, begann aber schon bald den Bau von Schienenfahrzeugen zu forcieren. Die SCHÖMA wurde schon bald zu einem der wichtigsten Hersteller von Feldbahnen, Grubenbahnen, schmalspurigen Diesellokomotiven und Bahndienstfahrzeugen. Zu Beginn der 1960er Jahre entwickelte SCHÖMA in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn den Schwerkleinwagen Klv 53 und fertigte in den 1970er Jahren die Serienfahrzeuge Klv 54.

Heute produziert das Unternehmen hauptsächlich Tunnellokomotiven, die für den Bau von U-Bahnen, Verkehrstunneln oder Versorgungstunneln eingesetzt werden. Neben den Tunnellokomotiven stellen die Diepholzer auch Rangierlokomotiven und Lokomotiven für Museums- oder Inselbahnen her.

Katschberg- oder Tauerntunnel, Arlberg, Semmering, Vereina und Gotthard – alle namhaften Großprojekte in den Alpen wurden ebenso mit Hilfe der SCHÖMA GmbH umgesetzt wie zahlreiche U-Bahn-Bauprojekte in Spanien, Portugal, Taiwan und Hongkong. Allein für den Bau des Eurotunnels zwischen Dover und Calais hat das Unternehmen rund 120 Schienenfahrzeuge geliefert, beim U-Bahnbetrieb in London und Singapur sind 26 Servicelokomotiven im Einsatz.

Weltmarktführer für Tunnellokomotiven

„Tunnels werden immer gebaut“, erklärt mir Kurt Schöpke, Leiter Einkauf bei SCHÖMA, „und damit werden auch immer Tunnelloks für den Arbeitseinsatz gebraucht. Neben dem Neubau von Loks haben wir uns seit Anfang der 90-er Jahre darauf spezialisiert, gebrauchte Loks wieder aufzubereiten, was jetzt ein wichtiges zweites Standbein darstellt.

Die größten Stückzahlen an Loks bauen und verkaufen wir aber nach wie vor für den Bau von Tunnels. So waren 120 SCHÖMA-Loks beim Bau des Eurotunnels ebenso im Einsatz wie zuletzt 117 Stück beim Bau des Gotthard-Tunnels.“ (Mehr Infos nach dem Umblättern)

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