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Nachgefragt: Wieso das PLM-System von Aras Unternehmen fit für die Zukunft macht
Was genau macht das PLM-System von Aras so robust?
Die Robustheit und Beständigkeit der Aras-Plattform ergibt sich in erster Linie aus der großen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Plattform hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen: Anders als bei Legacy-Systemen steht die Flexibilität im Mittelpunkt. So ermöglicht die Modeling-Engine von Aras unter anderem eine einfache Anpassung von Datenmodellen, der Anwendungslogik, Workflows und Benutzeroberfläche. Das gilt sowohl für die Implementierung als auch im Hinblick auf künftige Anwendungsfälle und Business-Prozesse – also auch für diejenigen, die noch gar nicht bekannt sind.
Hinzu kommt die Offenheit der Aras Plattform: Offene APIs ermöglichen den einfachen Zugriff auf Anwendungen über moderne Schnittstellen (XML, Rest API, Federation). Damit zeigt Aras seine Stärken vor allem bei der Integration von bestehenden und zukünftigen Systemen.
Aras zwingt Kunden also nicht dazu, bestehende Systeme komplett zu ersetzen. Vielmehr kann Aras Plattform vorhandene Insellösungen sinnvoll verbinden. So ist es auch möglich, Best-in-Class-Prozesse und bestehende Werkzeuge, mit denen die Ingenieure vertraut sind, weiter zu nutzen. Folglich ist eine solche Plattform wesentlich nachhaltiger und senkt sowohl Risiken als auch Kosten. Diese Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Aspekt dessen, was Aras als „Resilient PLM“ bezeichnet.
Ein gutes Beispiel für diese Langlebigkeit sind die US-Streitkräfte: Sie setzen die Aras Plattform seit 15 Jahren ein und haben in dieser Zeit bereits zehn Versions-Upgrades mitgemacht. Ebenso haben Migrationen von Oracle zu SQL Server und Java und dann zu .NET stattgefunden. Dennoch funktionieren sämtliche Erweiterungen und Anpassungen aus dem Jahr 2000 nach wie vor unverändert.
Wie unterscheidet es sich von den Systemen anderer Anbieter?
Die Applikationen in der Aras Plattform sind modelliert, nicht programmiert, und lassen sich einfach anpassen und aktualisieren. Dank dieser einzigartigen Architektur greifen Vorteile im Vergleich zu anderen PLM-Systemen früher und nehmen schneller an Umfang zu. Die Aras Plattform bietet einen transparenten Aufbau anstelle einer monolithischen Architektur.
Aus dem offenen und flexiblen Aufbau ergeben sich geringere Kosten für Modifikationen. Auch die kalkulierbaren Subscription-Gebühren und inkludierten Upgrades halten die Kosten im Zaum: So wird Aras-Abonnenten die Kompatibilität von Updates mit ihrer Version der Plattform garantiert. Über den Upgrade-Service erhalten sie Neuerungen für alle Anwendungen. Dazu gehören auch die kundenspezifischen Anpassungen. Durch das Subscription-Modell und eine transparente Preisgestaltung werden zudem hohe Einführungs- und Lizenzkosten vermieden.
Wieso ist es genau das richtige System, mit dem ein Unternehmen sein PLM fit für die Zukunft machen kann?
Produkte werden immer komplexer und vernetzter: Häufig wird ein Produkt nicht mehr nur verkauft, sondern als Teil eines Lösungspakets bereitgestellt, zu dem auch Support und Services gehören. Anbieter müssen sich darauf einstellen, ihre Produkte eher zu orchestrieren als zu produzieren. Dabei sind die Anforderungen, die an produzierende Unternehmen gestellt werden, immer weniger vorherzusehen. Bauteile oder ganze Baugruppen mit der gesamten Technologie, die darin steckt, werden zunehmend komplett von Zulieferern bereitgestellt.
In der Aras-Plattform finden Unternehmen eine Lösung, um vollständigen Einblick in alle diese Teile und Module zu gewinnen. Ihnen steht eine gemeinsame Quelle von Daten zur Verfügung, an die alle Prozesse im Unternehmen und darüber hinaus angeschlossen sind. Diese Offenheit der Plattform ermöglicht es, den Digital Thread wirklich zu verfolgen und eine ganzheitliche Sicht auf die Entwicklungsprozesse zu gewinnen. Dabei sind Aras-Anwender durch regelmäßige Updates mit Fehlerbehebungen und neuen Funktionen sowie schnellen Update-Zyklen für die Zukunft gerüstet.
* Andreas Müller, Senior Vice President EMEA bei Aras
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