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Automatisierung

Pilz steigert 2015 Umsatz, Mitarbeiterzahl und Exportanteil

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Renate Pilz: Wir automatisieren. Sicher.

Seine Wurzeln hat Pilz als Anbieter von Steuerungstechnik. In den 60er und 70er Jahren brachte Pilz in Deutschland das erste frei zu programmierende Steuerungssystem, die PC4K, auf den Markt. Ende der 70er folgte mit der PITRONIK P8 eine der ersten deutschen Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) überhaupt. 1987 dann leitete Pilz mit den Sicherheitsschaltgeräten PNOZ (Pilz Not-Aus-Zwangsgeführt) die Ära der sicheren Automatisierungstechnik bei Pilz ein.

Dieses erste Not-Aus-Schaltgerät sorgte für den zuverlässigen Stopp von Maschinen im Gefahrenfall. Es ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Sicherheitsschaltgerät: Wo immer man einen Schaltschrank öffnet, findet man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein PNOZ darin installiert. Die Erfolgsgeschichte setzt sich bis heute fort: 2015 hat Pilz erstmals über eine Million der Sicherheitsschaltgeräte in einem Jahr verkauft. Haupteinsatzgebiete sind Sicherheitsfunktionen wie Not-Aus, Schutztür- oder Drehzahlüberwachung. Damit sind und bleiben wir Weltmarktführer im Bereich Sicherheitsschaltgeräte.

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Steuerungen im Sinne von Industrie 4.0

Mit seiner Steuerungstechnik bietet Pilz eine Lösung für Sicherheits- und Automatisierungsfunktionen. Die Zukunft gehört Automatisierungssystemen wie unserem PSS 4000, das es ermöglicht auch vernetzte, verteilte und somit komplexe Maschinen und Anlagen zu steuern – ganz im Sinne von Industrie 4.0.

2015 haben wir unsere webbasierte Visualisierungslösung PASvisu auf den Markt gebracht mit der wir unseren Anspruch untermauern, Komplettanbieter für die sichere Automation zu sein. Pilz bietet damit Werkzeuge, die den gesamten Automatisierungs-Prozess von der Entwicklung, dem Engineering, über den Betrieb bis zu Wartung und Diagnose abdecken und zwar für Sicherheit und Automation.

Sensorik und Antriebstechnik sind zunehmend wichtig

Über die Steuerungstechnik hinaus bieten wir komplette Lösungen im Bereich der Automation, die auch für die Sensorik und Aktorik einschließen. Ergänzt wird das Portfolio durch entsprechende Dienstleistungen.

Diese Erweiterung des Portfolios um Sensorik und Antriebstechnik in den letzten Jahren war und ist auch wirtschaftlich gesehen für Pilz ein Erfolgsfaktor. Die Steuerungstechnik bleibt mit 66 % absolut gesehen der wichtigste Umsatzträger, doch tragen heute Sensorik (15 %) und Dienstleistungen (12 %) jeweils im zweistelligen Bereich zum Umsatz bei.

Unser Sensorik Portfolio reicht von Sicherheitsschaltern zur Überwachung von Positionen und trennenden Schutzeinrichtungen bis hin zu optischen Sensoren wie Lichtschranken oder Kamerasystemen zur Überwachung von Flächen und Räumen. Mit Innovationen, darunter eine Weltneuheit im Bereich Lichtgitter, sowie Schutztürsystemen und der Sensor Diagnose werden wir die Erfolgsgeschichte Pilz Sensorik, kurz PSEN, auch 2016 weiter fortschreiben.

Wachstum im zweistelligen Bereich

Genauso erfreulich ist die Entwicklung unseres jüngsten Produktbereiches Antriebstechnik, Pilz Motion Control, kurz PMC. Unser Portfolio umfasst hier Motion-Control-Steuerungssysteme, Servoverstärker und Servomotoren. Die Wachstumsraten in 2015 lagen im deutlich zweistelligen Bereich, sodass auch dieser Bereich bereits auf kurze Sicht einen signifikanten Anteil am Umsatz haben wird.

Unser Produktportfolio ist eine gesunde Mischung von am Markt etablierten Produkten, die von Kunden stark nachgefragt werden sowie neuen, zukunftsträchtigen Produkten, die einen Technologiefortschritt bedeuten. Pilz bietet komplette Automatisierungslösungen mit der Kernkompetenz Sicherheit. „Wir automatisieren. Sicher.“

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