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Dank Frequenzumrichter und Ausrichtsystemen hat Bonfiglioi führende Rolle
Sonia Bonfiglioli: „Die Photovoltaik-Solarenergie ist in den nächsten Jahren eine der großen Herausforderungen für unser Unternehmen.“ Der Bonfiglioli-Konzern spiele dank der Produktion von Frequenzumrichtern und Ausrichtsystemen im Jahre 2007 eine führende Rolle im Photovoltaik-Sektor, und zwar überwiegend in Deutschland und Spanien, beschreibt Sonia Bonfiglioli die Rolle von Bonfiglioli im Photovoltaiksektor.
In Italien sei man erst seit kurzem aktiv, man verzeichne dort einen Umsatz von 1,5 Mio. Euro. Insgesamt setzten die Italiener im Jahr 2008 auf diesem Gebiet Produkte für rund 20,5 Mio. Euro um. Davon entfielen 773 849 Euro auf Deutschland und 19,7 Mio. Euro auf Spanien.
Vectron bereits zehn Jahre aktiv im Bereich Energierückspeisung
Ganz neu ist das Thema Regenerative Energien für den Antriebsspezialisten nicht. Bonfiglioli Vectron, das Elektronik-Kompetenzzentrum in Krefeld, hat immerhin 25 Jahre Erfahrungen auf dem Gebiet der Leistungselektronik, Regelungstechnik und Informationstechnik. Und, so Dr.-Ing. Siegfried Stadtfeld, Geschäftsführer Bonfiglioli Vectron in Krefeld: „Vectron ist seit zehn Jahren aktiv im Bereich Energierückspeisung für Anwendungen im Bereich der regenerativen Energien.“ So decken die Umrichter der Serie AEC 401 mit sieben abgestuften Baureihen den Leistungsbereich von 1,5 bis 132 kW ab.
Wechselrichter als Kompakt- oder modulare Version
Jüngstes Produkt ist das Wechselrichtersystem RPS, das steht für Renewable Power System, und gibt es in zwei Ausprägungen: zum einen als modulares System mit Nennleistungen von 280 bis 1 MWp, bei dem die Wechselrichter-Module mit AC-Verteilung konfiguriert sind, und zum anderen als Kompaktversion mit Nennleistungen von 30 bis 170 kWp, ausgeführt als Wechselrichterschrank mit integriertem Niederspannungs-Transformator.
Bei der modularen Version lassen sich bis sieben Wechselrichtermodule parallelschalten. Im Fehlerfall ist eine Teilabschaltung möglich und der MPP-Spannungsbereich (Maximal Power Point) ist mit 425 bis 875 V angegeben, der Gleichspannungseingang mit 900 V, maximal 1 000 V. Besonderes Merkmal des RPS sei der Wirkungsgrad, den Dr. Siegfried Stadtfeld mit 98,5 Prozent angibt.
Fernwartung per Ethernet
Und wer wissen will, ob auf seine Solaranlage die Sonne scheint, der kann per Ethernet monitoren und kommunizieren. Ethernet deshalb, weil es ein offenes Protokoll ist. So ist das Monitoringsystem unabhängig von herstellerspezifischen Busprotokollen. „Die Datenübertragungsraten von zehn Mbit/s, 100 Mbit/s bis ein Gbit/s ermöglichen kurze Antwortzeiten und Zugriffszeiten“, weist Dr. Stadtfeld auf die praktischen Vorteile für den Energieanlagenbetreiber hin. Wie kräftig in Puertollano die Sonne scheint, das kann er damit von überall in Welt aus erfahren.
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