Mini-Webserver

Panasonic baut Mini-Webserver Familie aus

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Beispielhaft kann man den Pumpenhersteller Wilo nennen. Dort nutzt man die Vorteile der äußerst kompakten Speicherprogrammierbaren Steuerungen der FP-Serie. Zu dieser Serie gehören der Mini Web-Server FP WebServer2 sowie Module, die für den intelligenten Fernzugriff entwicklelt wurden. Wilo hat diese Module systematisch ausprogrammiert. So lassen sie sich mit wenigen Handgriffe beliebig anpassen: Je nach Bedarf stehen bei der Bestückung eines Schaltkastens die gewünschten Funktionen zur Verfügung. Dazu wird ein fertiges, nach IEC61131-3 bestens strukturiertes SPS-Programm übertragen.

Betriebsparameter lassen sich per GT Touchpanel rasch anpassen

Häufig wird die Frage gestellt: Hat das Ding auch eine Ethernet-Schnittstelle? Die Antwort von Panasonic: Nicht nur das, sondern viel mehr. Denn was nutzt die Schnittstelle alleine, die ja nur die physikalische Koppelmöglichkeit in einem Standard-Ethernet bietet, ohne auf das erforderliche Prokoll, d.h. die Sprache einzugehen, geschweige denn auf Web-Technologie, die heute ja auch ein Muss ist um nicht nur die Daten aus einem Automatisierungsgerät herauskitzeln zu können, sondern auch um die Daten benutzerfreundlich graphisch anzeigen und übertragen zu können.

Häufig lässt sich der unbedarfte Anwender dann eine mächtige Prozessvisualisierungs-Softwarepaket aufschwatzen und fühlt sich damit auf der sicheren Seite. Doch dann geht es erst los: Schulung, Einarbeitungsphase, erste Gehversuche mit dem System. Schließlich steht ein noch nicht ausgetestetes Rohgerüst, was auch optisch noch nicht sehr ansprechend ist, obwohl doch die Prozessbilder des Herstellers in der Sofware-Demo so eindruckvoll aussahen – ein weiter Weg bis zur fertigen Visualisierung.

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