Suchen

Simulation

Numerische Simulation berufsbegleitend studieren

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Wie wird numerische Simualtion im Bereich der Struktur- und Strömungsmechanik eingesetzt? Das notwendige Wissen vermittelt der berufsbegleitende Masterstudiengang Applied Computational Mechanics der TH Ingolstadt und der HAW Landshut.

Firmen zum Thema

Auf die Absolventen des Masterstudiengangs Applied Computational Mechanics warten hervorragende Berufsaussichten sowie abwechslungsreiche Aufgaben in verschiedensten Branchen.
Auf die Absolventen des Masterstudiengangs Applied Computational Mechanics warten hervorragende Berufsaussichten sowie abwechslungsreiche Aufgaben in verschiedensten Branchen.
(Bild: Cadfem)

Simulation Based Engineering (SBE) – beziehungsweise Computer Aided Engineering (CAE) – zählt laut einer Anwenderumfrage des Magazins Digital Engineering neben additiver Fertigung, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen zu den Schlüsseltechnologien der nächsten Jahre.

„Experten auf dem Gebiet der Simulation sind durch die vollständige Digitalisierung von Produktlebenszyklen gefragter denn je, und im Zuge der Industrie 4.0 entstehen stetig neue anspruchsvolle und interessante Aufgabenfelder“, sagt Studiengangleiter Prof. Jiří Horák. Das notwendige Know-how vermittelt das berufsbegleitende Masterstudium Applied Computational Mechanics der Technischen Hochschule Ingolstadt und der HAW Landshut, das in Zusammenarbeit mit Cadfem Esocaet angeboten wird.

Komplexe Modelle bilden und vereinfachen

Dozenten aus Forschung, Lehre und Industrie vermitteln praxisbezogenes Wissen, mit dem die Absolventen komplexe Modelle bilden und vereinfachen, analytische Verfahren zur Validierung einsetzen, Simulationssoftware durch das Verständnis der Algorithmen effizienter nutzen und belastbare Entscheidungen anhand der Ergebnisse treffen können. „Die erworbenen Fähigkeiten sind dabei branchenübergreifend einsetzbar“, ergänzt der zweite Studiengangleiter Prof. Bernhard Gubanka.

Begonnen hat der Einsatz der numerischen Simulation vor Jahrzehnten vor allem in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und dem Bauwesen. Mittlerweile haben sich Verfahren wie FEM (Finite-Elemente-Methode) oder CFD (Computational Fluid Dynamics) längst in allen Industriebereichen und anderen Anwendungen wie der Medizin etabliert. „Aktuelle Verfahren bieten die Möglichkeit, ganze Systeme zu simulieren und so komplette Produkte in realistischen Belastungsszenarien im Voraus zu untersuchen“, erklärt Dr.-Ing. Christoph Müller, Geschäftsführer der Cadfem GmbH. So hilft die Simulation ein ganzheitliches Produktverständnis zu erlangen und Materialverhalten zu verstehen, welches für das menschliche Auge nicht sichtbar ist.

Noch bis Mitte Juli 2019 können sich Interessierte umfangreich über das Berufsbild eines Berechnungsingenieurs informieren und für das kommende Wintersemester bewerben. Neben der Bewerbung für das komplette Masterstudium steht Ingenieuren mit entsprechenden Vorkenntnissen auch die Teilnahme an einem maßgeschneiderten Modulstudium offen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45944521)