E-CAD Neues SPS-Datenmanagement in Eplan vereinfacht Projektierung

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Ein optimiertes SPS-Datenmanagement in der neuen Eplan Plattform 2.4 vereinfacht die Datenerfassung und sichert Konsistenz zwischen Elektro-Engineering und SPS-Programmierung. Kommunikationseinheiten lassen sich jetzt komplett in Eplan als Busanschlüsse projektieren. Strukturen und Daten sind miteinander abgeglichen – für bessere und schnelle Ergebnisse in einem durchgängigen Gesamtprozess.

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Bustopologie in einer einpoligen Darstellung.
Bustopologie in einer einpoligen Darstellung.
(Bild: Eplan)

Kommunikationseinheiten lassen sich in der neuen Eplan Plattform 2.4 als Busanschlüsse projektieren, statt an einer Kommunikationseinheit alle Netzwerke einzeln aufzulisten und separat zu definieren. Erstellt der Anwender die physikalische Topologie, wählt er einfach eine einpolige Übersicht, in der dann die komplette Netzverkabelung definiert werden kann. Danach folgt die logische Topologie, die den Datenfluss zwischen Endgeräten und SPS-Anschlüssen detailliert beschreibt und dokumentiert. So wird die Erfassung und Definition der Steuerungsstruktur insgesamt intuitiver. Bereits während der Projektierung der Kommunikationsnetzwerke lassen sich zugehörige Daten für die Kommunikationsprotokolle schnell und einfach erfassen – und zwar direkt am Anschluss.

Grafische Busübersicht für bessere Dokumentation

Intelligente Sensoren und Aktoren – beispielsweise intelligente Antriebe, Steuerungen, Ventile oder Smart-Sensoren – sind auf dem Vormarsch. Viele Geräte sind mit Kommunikationseinheiten ausgerüstet und können jetzt direkt mit einer SPS-Steuerung kommunizieren. Komplexe Sensoren beispielsweise stellen standardisierte Schnittstellen zur Kommunikation mit übergeordneten Systemen über Feldbussysteme oder Sensornetze bereit. Durch die neue grafische Busübersicht in der Eplan Plattform lassen sich intelligente Bauteile in einer Kommunikationsübersicht schnell und einfach aufnehmen und definieren.

Der Praxisvorteil: Die Bauteile werden direkt auch in der Busstruktur berücksichtigt. Diese neue Möglichkeit bieten noch einen weiteren, ausschlaggebenden Anwendungsvorteil: Andere Bauteile, die keine SPS-Geräte sind, lassen sich in dieser Weise ebenfalls logisch verwalten. Der neue grafische Ansatz der SPS-/ Busstruktur in der Version 2.4 ermöglicht jetzt die einfache Verwaltung dieser Sensoren mit unterschiedlichen Bussystemen.

Bidirektionaler Austausch der Daten

Die grafisch erzeugten und strukturierten Busdaten und Ein- und Ausgangsdaten einer SPS wie Funktionstexte und symbolische Adressen können dann mit den gängigen SPS-Programmiersystemen der führenden Anbieter bidirektional ausgetauscht werden. So sind Strukturen und Daten in der Programmierung und in der Projektierung ab sofort identisch. Um den bidirektionalen Austausch zu erweitern, wurden Partner wie Mitsubishi Electric, ABB oder 3S mit aufgenommen.

Mit der neuen einfacheren Erfassung von Busdaten und Netzwerkstrukturen wird die Projektierung einfacher und übersichtlicher. Einheitliche Strukturen und Daten in der Elektro-Projektierung und Software-Programmierung reduzieren den manuellen Aufwand und damit mögliche Fehlerquellen und sichern die Durchgängigkeit im gesamten Engineering. (mz)

Eplan auf der SPS IPC Drives 2014: Halle 6, Stand 210

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