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Spritzgießen Neuer Verarbeitungsprozess für Gieß-Urethan

| Redakteur: Dorothee Quitter

Das koreanische Unternehmen Autox hat ein Produktionsverfahren entwickelt, mit dem Gieß-Polyurethane im Spritzgießverfahren verarbeitet werden können. Adiprene C930, ein Low Free MDI-basiertes Gießurethan von Lanxess, hat sich als ein geeignetes Material erwiesen.

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Schwingsieb für die Bergbauindustrie, das im Spritzgießverfahren aus dem Gieß-Polyurethan Adiprene C930 hergestellt wird.
Schwingsieb für die Bergbauindustrie, das im Spritzgießverfahren aus dem Gieß-Polyurethan Adiprene C930 hergestellt wird.
(Bild: Lanxess)

Einer der Vorteile bei der Verarbeitung im Spritzgießverfahren ist die hohe Produktionsleistung, was den Prozess sehr effizient und kostengünstig macht. Mit einem einzigen Werkzeug können in derselben Zeit mehr Teile hergestellt werden. Auch lassen sich komplexe Formteile leichter herstellen, da der für die Einspritzung erforderliche Druck die Materialschmelze bis zu den kleinsten Details des Bauteils befördert. Die Kosteneffizienz wird auch durch die Arbeitskosten beeinflusst, die typischerweise niedriger sind als beim Gießen. Beispielsweise beträgt die aktuelle Produktionszeit eines spritzgegossenen Siebes fünf Minuten, während die Herstellung im herkömmlichen Gießverfahren normalerweise 35 Minuten benötigt. Adipren LF (Low Free) Präpolymer bietet nicht nur eine verbesserte Arbeitshygiene und eine einfache Verarbeitung. Es ist auch deshalb für das Spritzgießen geeignet, da die Viskosität niedriger ist als bei einem herkömmlichen Präpolymer. (qui)

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