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Neuer Stahl für Zahnräder

| Redakteur: Monika Zwettler

GWJ Technology integriert hochreine Stähle des Unternehmens Ovako aus Schweden in seine Verzahnungsmodule für Stirnräder. Die Stähle weisen mit modifizierte Wöhlerkurven auf.

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In enger Abstimmung mit Ovako hat GWJ die beiden hochreinen Stähle 159X und 159Q in seine Verzahnungsmodule für Stirnräder implementiert.
In enger Abstimmung mit Ovako hat GWJ die beiden hochreinen Stähle 159X und 159Q in seine Verzahnungsmodule für Stirnräder implementiert.
( Bild: GWJ )

Ovako ist Hersteller von Engineering-Stählen u.a. für die Wälzlager- und Verzahnungsindustrie und gehört zum japanischen Stahlkonzern Nippon Steel & Sumitomo Metal Corporation. In enger Abstimmung mit Ovako hat GWJ die beiden hochreinen Stähle 159X und 159Q in seine Verzahnungsmodule für Stirnräder implementiert.

Hohe Dauerfestigkeit

Beide Stähle basieren auf dem Einsatzstahl 18CrNiMo7-6. Aufgrund deutlich geringerer Verunreinigungen weisen diese Stähle modifizierte Wöhlerkurven auf. D.h., im statischen Bereich sind beide Stähle vergleichbar mit dem 18CrNiMo7-6. Im Dauerfestigkeitsbereich bietet 159Q jedoch eine um ca. 30 % höhere Leistungsfähigkeit für die Flankentragfähigkeit und um 60 % höhere Festigkeit für die Zahnfußtragfähigkeit. Diese höheren Dauerfestigkeitswerte basieren auf internen Untersuchungen des Unternehmens Ovako und wurden mit Untersuchungen am WZL in Aachen sowie am FZG in München verifiziert.

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Stahl 159X eignet sich Verbesserung bestehender Konstruktionen

Der Stahl 159X weist eine etwas kleinere Leistungssteigerung gegenüber dem 18CrNiMo7-6 auf und eignet sich damit u.a. gut bei notwendiger Verbesserung bereits bestehender Konstruktionen. Das Potential des 159Q lässt sich besonders bei Neuauslegungen nutzen. Dabei kann es von Vorteil sein, den Fokus mit auf eine optimierte Fresstragfähigkeit zu legen. Dadurch ergeben sich in der Regel bessere Verzahnungswirkungsgrade und somit geringere Verlustleistungen.

Aus Sicht von GWJ Technology eröffnen diese Ovako-Stähle komplett neue Möglichkeiten für Getriebe und besitzen ein hohes Potential zur weiteren Leistungssteigerung von Zahnradgetrieben und Verzahnungskomponenten.

In alle Berechnungslösungen integriert

Die beiden Stähle 159X und 159Q sind in allen drei GWJ-Softwarelösungen zur Berechnung von Verzahnungen, also in der Weblösung E-Assistant, in der Desktop-Anwendung TBK sowie in der Spezialsoftware Gear-Engineer für das 5-Achsfräsen von Zahnrädern, verfügbar. (mz)

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