Kleinstoßdämpfer

Neue Stoßdämpfer für neue Anforderungen

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der patentierte Schraubkappenverschließer von David Fuchs, hier mit demontierter Schutzhaube abgebildet, verschraubt Pumpsprühköpfe.
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Der patentierte Schraubkappenverschließer von David Fuchs, hier mit demontierter Schutzhaube abgebildet, verschraubt Pumpsprühköpfe. (Bild: ACE Stoßdämpfer, Metallatelier David Fuchs)

1,4 Millionen Flaschen mit den unterschiedlichsten Aufsätzen verschraubt die Firma Sonett im Jahr – und das mit nur einer Maschine von Erfinder und Konstrukteur David Fuchs. Um die Maschine selbst zu schonen, kommen Kleinstoßdämpfer von ACE Stoßdämpfer zum Einsatz.

Seit 2006 ist das Triumvirat der drei Hersteller, das Metallatelier von David Fuchs, sein Kunde, die verschiedenste Hygieneprodukte herstellende Firma Sonett, und ACE ein erfolgreiches Team. Gemeinsam gelang es, Zeit und Geld bei einem Projekt einzusparen, aus dem der sogenannte Universalverschrauber hervorgegangen ist.

Seitdem diese Sondermaschine in Deggenhausen, nur 15 km nördlich von Überlingen am Bodensee gelegen, im Einsatz ist, fällt zum einen das lästige Nachziehen der Verschlüsse von Hand weg. Zum anderen sind auch größere Wartungsarbeiten an und lange Stillstandzeiten der Gesamtkonstruktion passé. Der Wechsel der Verschleißteile, wie zum Beispiel der Kleinstoßdämpfer, vollzieht sich hingegen so preiswert wie problemlos.

Zeit für Optimierungen

Während es vor sieben Jahren beim Einbau der hydraulischen Dämpfungselemente darum ging, schnell eine zuverlässige wie zufriedenstellende Lösung zu finden, ist es nun aufgrund eines gesteigerten Bedarfs an der Zeit, verschiedene Optimierungen vorzunehmen. Dafür sind in den vergangenen Monaten erstmals akribisch alle relevanten Daten erhoben und ausgewertet worden und anschließend in zwei neue Auslegungen geflossen.

Um zu verstehen, wo die Optimierungspotenziale liegen, um die Produktion bei Sonett zu erhöhen, lohnt es sich, die Uhr sieben Jahre zurückzudrehen. Anno 2006 begann die Arbeit an der später als Schraubkappenmontagevorrichtung patentierten Anlage. Ihr Prinzip: Auf einem Förderband werden Flaschen mit Verschlüssen entlang von Stangen zum Verschraubungsmechanismus geführt. Die als Führung dienenden Stangen sind je nach Größe der Flasche einstellbar. Vier sich asymmetrisch bewegende Gummirollen fixieren die Flaschen und verschrauben anschließend deren Köpfe mit einem Verschluss. Ein weiterer Verwendungszweck der Anlage: Flaschen mit Griff können zum besseren Weitertransport bzw. zur Verladung im bereits verschlossenen Zustand auch gedreht und so in einheitliche Positionen gebracht werden.

Nahezu maximale Effizienz

In allen Funktionen kommt sowohl in der oberen als auch der unteren Endlage ein Kleinstoßdämpfer des Typs MC25-EUMH von ACE zum Einsatz. „Wie wir das nun damals genau ausgelegt hatten, ist mir heute nicht mehr so ganz gegenwärtig", sagt David Fuchs, der Chefkonstrukteur des Verschraubers und Inhaber des Metallateliers. Seine Aussage ist Indiz dafür, dass es seinerzeit darum ging, schnellstmöglich eine Problemlösung zu finden. Trotz der damaligen Eile funktionierte die Dämpfung problemlos, versichern alle Beteiligten.

Und was die obere Endlage betrifft, so arbeite diese auch hinsichtlich ihrer Effizienz nahezu optimal, erläutert David Fuchs. Die im Führungsschlitten integrierte Dämpfung in Form des ACE-Maschinenelements reduziert die Aufprallgeschwindigkeit bei jedem Takt sicher, und der Dämpfer kommt in die Nähe seiner maximalen Lebensdauer von 25 Millionen Lastwechseln. Der untere Dämpfer hingegen erreicht etwas mehr als 1,4 Millionen Hübe, bis sein Austausch notwendig wird.

Dämpfer für höhere Taktzahlen

Dies liegt aber weder daran, dass er sich an einem Ausleger befindet und höhenverstellbar ist, noch an der Tatsache, dass ihn der Schlittenhub, den der Dämpfer nach unten hin begrenzt, möglicherweise an seine Belastungsgrenzen bringt. Einzig und allein verantwortlich für die im Vergleich zum oben montierten Dämpfer kürzeren Austauschintervalle ist der nicht ganz biegefreie Arm, der Querkräfte auf den Dämpfer bringt.

Wenn nun demnächst im Zuge weiterer Optimierungen steigende Taktzahlen zustande kommen, muss der Dämpfer demzufolge häufiger ausgetauscht werden, zumal die mit den Taktzahlen einhergehenden Geschwindigkeiten größere Kräfte mit sich bringen. Dies galt es im Zuge der Evaluierung und Weiterentwicklung der Anlage zu berücksichtigen.

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