Sicherheitssensoren

Neue Sicherheitssensoren zum Schutz des Bedienpersonals

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der neue RFID-kodierte Sicherheits-Sensor von Contrinex entspricht der Kategorie 4 gemäß ISO 13849-1 und eignet sich für die Überwachung von Schutztüren, Hauben oder Abdeckungen.
Der neue RFID-kodierte Sicherheits-Sensor von Contrinex entspricht der Kategorie 4 gemäß ISO 13849-1 und eignet sich für die Überwachung von Schutztüren, Hauben oder Abdeckungen. (Bild: Contrinex Sensor GmbH)

Sicherheitssysteme für den Schutz von Personen bilden das Leitthema des diesjährigen Messeauftritts von Contrinex auf der SPS IPC Drives 2017 in Nürnberg. Zu den Highlights zählen zwei neue Baureihen von Sicherheitssensoren.

Die neuen Sicherheitssensoren entsprechen Kategorie 4 und sind gemäß ISO 13849-1 zertifiziert. Zur Auswahl stehen Versionen mit Magnet- oder RFID-Kodierung, die nicht nur die gegenseitige Störsicherheit gewährt, sondern auch die Gefahr missbräuchlicher Manipulation weitgehend ausschließen soll, verspricht der Hersteller.

Robust verpackt

Die neuen Sensoren erlauben laut Contrinex auch bei Multisensorsystemen, den Zustand von Schutztüren, Hauben oder Abdeckungen kontaktlos und sicher zu überwachen. In einem kompakten Gehäuse verbaut verfügen sie über Ecolab-Zulassung, Schutzart IP6K9K; sie sollen beständig sein gegen Strahlwasser und Reinigungsmittel. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz für den Personenschutz im Umgang mit Druckmaschinen, Roboterzellen, Förderbändern, Montagelinien und Spritzgießmachinen sowie für hygienische Bereiche der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie.

Die schlanken und dennoch robusten Lichtgitter der Slim-Baureihe für den Handschutz bei beengten Platzverhältnissen ergänzen das Contrinex Safety-Lichtgitter-Portfolio. Dank des Profils von nur 26 x 26 mm und der Möglichkeit einer blindzonenfreien Montage sollen sie die Arbeitsplatzergonomie im Umgang mit Förder-, Umformungs- und Druckmaschinen, Montageautomaten und Pick-and-Place-Systemen deutlich erhöhen, erklärt Contrinex

Induktive Sensoren für Marineanwendungen

Ganz neu ist die Familie induktiver Sensoren mit GL-Zulassung gemäß Klasse DNVGL-CG-0339 für Marineanwendungen: Dank EMV-Technik und hoher Salzwasserbeständigkeit soll sich die Contrinex Maritime-Baureihe für anspruchsvolle Schiffs- und Marineanwendungen sowie Windparks und Hafeninstallationen eignen. Zudem bietet sie die Vorteile einer IO-Link-Schnittstelle: In solch schwer zugänglichen Einbauverhältnissen können die Fernkonfiguration und -diagnose entscheidende Kostenvorteile bringen, meint Contrinex.

In den robusten Ganzmetallgehäusen M10 bis M30 und C23 halten sie den rauen Umgebungen stand. Zur Baureihe zählen Ausführungen mit Druckfestigkeit bis 500 bar (800 bar Spitze). Alle Contrinex Maritime-Sensoren verfügen über die Schutzart IP68 und/oder IP69K.

Neue, spanfeste Induktivsensoren, optoelektronische Distanzsensoren und M18-Sensoren im kurzen Gehäuse sowie RFID-Transponder und -Software sind weitere Highlights auf der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg. (jv)

SPS IPC Drives 2017: Halle 7A, Stand 406

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