Linearmotor

Neue Motorfamilie positioniert dynamisch – auch statt Pneumatik

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Servo Drive C1400

Im Zuge der Weiterentwicklung der Servo Drive C-Reihe bringt Linmot zum Jahresende die neue C1400 heraus. Diese flexiblen Antriebsregler eignen sich sowohl für einfache Punkt-zu-Punkt Bewegungen wie auch zur Realisierung von komplexen Aufgaben mit Achs- und NC-Synchronisation.

Mit einer Leistungsstufe von 230 V wurde dieser Drive vorrangig zur Ansteuerung der Linmot Linearmotoren der Baugrössen P10-54 und P10-70 entwickelt. Zur Kommunikation mit der übergeordneten Steuerungen ist der C1400 mit allen namhaften Feldbus- und Industrial Ethernet Schnittstellen wie Profinet, EtherCAT, Sercos III und Powerlink erhältlich. Die Erweiterung von Bus-Schnittstellen wird bei diesem Drive durch ein modulares Bussystem sichergestellt. Darüber hinaus bietet Linmot bei den EtherCAT bzw. PROFInet Drives die Geräteprofile CoE, SoE und PROFIdrive an.

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Im Weiteren bieten die Drives mit den bis zu 100 intern programmierbaren Bewegungsprofilen und einer internen Ablaufsteuerung die Möglichkeit, schnelle Bewegungsabläufe und Sequenzen intern zu realisieren. Dies erlaubt es, die übergeordnete Steuerung zu entlasten und sehr zeitkritische Prozesse praktisch ohne Verzögerungen und Jitter umzusetzen.

Der Servo Drive C1400 ist seit Mitte 2016 lieferbar.

Einfachste Integration durch standardisierte Geräteprofile

Die Anforderungen an die Synchronität und der Flexibilität steigt in der Automatisationsbranche stetig. Dank immer leistungsfähigeren Steuerungen ist es möglich, eine hohe Anzahl von Antrieben mit komplexen Bewegungsprofilen synchron in einer Achsensteuerung zu koordinieren. Um die Integration von verschiedenen Achsen zu vereinfachen, werden häufig standardisierte Geräteprofile verwendet. Diesen Trend hat Linmot frühzeitig erkannt und ergänzt deshalb die Servo Drives der Serie C und E neu mit den Geräteprofilen Profidrive, Sercos III, SoE (SercosOverEthercat) und CoE (CiA402).

Durch die Verwendung von Geräteprofilen wird dem Anwender nicht nur die Einbindung von „fremd“ Drives in die Achssteuerung vereinfacht, ein weiterer positiver Aspekt ergibt sich nämlich auch durch den automatischen Datenaustausch in Echtzeit und der Erhöhung des Determinismus in der Anlage.

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