Feinguss Neue Entwicklungstechniken machen Entwicklung und Fertigung smart

Redakteur: Ute Drescher

Verbesserungspotenziale erkennen und nutzen, bevor ein Feingussteil überhaupt gefertigt wurde, spart viel Zeit und Kosten. Mit neuen Entwicklungstechniken setzt Feinguss Blank diese Entwicklung um.

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(Bild: Feinguss Blank)

Ist die Geometrie des Feingussteils für den Einsatzzweck optimal? Kann Material eingespart werden? Wie können die Teile am wirtschaftlichsten gefertigt werden? Wie kann gemeinsam der Kundennutzen erhöht werden? Auf diese Fragen kann das Blank-Team frühzeitig im Entwicklungsprozess Antworten geben. Mit Hilfe des Digital Twin by Feinguss Blank ist es möglich, die wesentlichen Schritte der Fertigung zu simulieren und so Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen.

Zu den Simulationen zählen unter anderem:

  • Erstarrungssimulationen zur Voraussage von Auflockerungen im Gussstück
  • Gusssimulationen hinsichtlich Formfüllung
  • FEM zur Topologieoptimierung
  • Geometrieoptimierung des Gussstücks nach bionischen Grundsätzen
  • Werkstoffsimulation

Doch nicht nur am Bildschirm können bei Blank Szenarien simuliert und geprüft werden. Additive Verfahren bieten zudem die Möglichkeit, jeden einzelnen Fertigungsschritt schon vor einer kostenintensiven Werkzeugbestellung und Musterfertigung nachzubilden – beispielsweise durch 3D-Druck. Auf diese Weise können Fragen hinsichtlich optimaler Oberflächenqualität für den vorgesehenen Einsatzzweck geklärt werden oder welche der vielen möglichen Bearbeitungsvarianten wohl die Geeignetste ist, wodurch wiederum Kosten- und Zeiteinsparungen für den Kunden erreicht werden können.

Mögliche additive Fertigungsverfahren bei Feinguss Blank:

  • Frästeile aus Metall und Wachs für erste Versuche im Fertigungs- und Einsatzprozess
  • Additiv gefertigter Prototyp aus Metall beispielsweise mit dem SLS (Selektives Lasersintern)-Verfahren
  • Additiv gefertigte Wachsteile für das Feingussverfahren, um erste Vorserienteile abbilden zu können

Die gewonnenen Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Design- und Prototypenphasen ermöglichen später in der Serie eine auf den Kunden zugeschnittene Fertigung. So sind im Feingussverfahren mithilfe der Erkenntnisse des Digital Twins folgende Eigenschaften effizient realisierbar:

  • ein wirtschaftlicher Prozess durch Erkennung und Nutzung von Einsparungspotenzialen mithilfe des Digital Twins
  • komplexe Geometrien
  • schwierig zu verarbeitende Werkstoffe
  • Reduzierung von Bearbeitungsaufwand
  • Intelligenter Leichtbau

Die Vorteile des Digital Twins by Feinguss Blank liegen somit auf der Hand: Es können verschiedene Varianten ausgetestet und die bestmöglichste ausgewählt werden. Neben der Kosteneinsparung erhält unser Kunde Planungssicherheit und einen verlässlichen, kompetenten Entwicklungspartner. (ud)

Hannover Messe 2017: Halle 5, Stand B 35

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