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Robuste Displays erforderlich für den Einsatz in rauen Umgebungen
Für elektronische Baugruppen stellt insbesondere die bei starken Temperaturschwankungen auftretende Betauung ein Risiko für den zuverlässigen Betrieb dar. Warme Luft kondensiert, wenn sie abgekühlt wird. Da Wasser ein elektrischer Leiter ist, kann dieser Vorgang zu einem unerwünschten Stromfluss (Kurzschluss) auf den Leiterbahnen führen. Die Temperatur hat zudem einen Einfluss auf die Lebensdauer der LED-Hintergrundbeleuchtung des Displays. Je höher sie ist, desto geringer ist die Lebensdauer der Beleuchtung.
Abgesehen von der Photovoltaik spielt die Windkraft bei der regenerativen Energieerzeugung eine große Rolle. Innerhalb der EU liegt der Anteil der Investitionen in Windenergieanlagen bei 39 Prozent. Auch hier stellt der Einsatzort mit seinem hohen Salz- und Feuchtegehalt in der Luft besondere Anforderungen an die jeweils verbaute Elektronik.
Anwendungen im Freien werden deutlich zunehmen
Eine Analyse der Zukunftsmärkte zeigt, dass Maschinen und Anlagen künftig in anderen Umgebungen installiert werden, weil die Anwendungen im Freien zunehmen. Faktoren wie Kälte, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung gewinnen daher an Bedeutung und müssen bei der Auswahl der Komponenten berücksichtigt werden.
Im Bereich der Displays sind es insbesondere die optischen und thermischen Eigenschaften, die die Tauglichkeit der Geräte für die jeweilige Anwendung bestimmen. Vor diesem Hintergrund wird die neue Generation industrietauglicher Bediengeräte über tageslichtablesbare Displays sowie eine robuste Elektronik mit einem weiten Betriebstemperaturbereich verfügen, sodass sie selbst unter den korrosiven Umgebungsbedingungen auf See zuverlässig funktioniert. (jv)
SPS/IPC/DRIVES 2011: Halle 9.310, 10.320
* Dipl.-Wirt.-Ing. Eugen Schenfisch, Mitarbeiter Produktmarketing IPC/HMI, Phoenix Contact Electronics, Bad Pyrmont.
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