Feldkommunikation
Ein Plus an Effizienz und Sicherheit

Von Jürgen Weczerek* 5 min Lesedauer

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Der Standard für drahtlose Kommunikation Wi-Fi 6E verspricht durch ein erweitertes Frequenzspektrum und neue Technologien eine effizientere und sicherere Funkübertragung von Daten im industriellen Umfeld.

Bei den Geräten FL WLAN 1022 und FL WLAN 1122 handelt es sich um Tripple-Band-fähige industrielle WLAN-Module für das 2,4-GHZ-, 5-GHz- und 6-GHz-Band.(Bild:  Phoenix Contact)
Bei den Geräten FL WLAN 1022 und FL WLAN 1122 handelt es sich um Tripple-Band-fähige industrielle WLAN-Module für das 2,4-GHZ-, 5-GHz- und 6-GHz-Band.
(Bild: Phoenix Contact)

Die industrielle Automatisierung ist durch eine zunehmende Flexibilisierung und Digitalisierung sowie den Einsatz mobiler und autonomer Transport- und Robotersysteme gekennzeichnet. Daher erweist sich der drahtlose Datenaustausch als ein essenzieller Baustein des Kommunikationskonzepts. WLAN (Wireless Local Area Network) hat sich dabei als anpassungsfähige und kosteneffiziente Technologie etabliert. Über den Standard können Daten per Funk zwischen Maschinen, Geräten und Kontrollsystemen weitergeleitet werden. Bei der Verwendung von WLAN in industriellen Automatisierungsanwendungen stehen Unternehmen jedoch vor verschiedenen Herausforderungen. Kann Wi-Fi 6E eine Lösung für viele dieser Aufgaben bieten?

Häufig zu wenig freie Übertragungskanäle

Ein wesentliches Problem besteht darin, dass der Bedarf an freien, ungestörten Übertragungskanälen schon heute die Anzahl verfügbarer Kanäle oft weit übersteigt. Das führt zu einer höheren Dichte an WLAN-Netzwerken, die auf dem gleichen oder einem überlappenden Kanal betrieben werden. Infolgedessen kommt es besonders bei echtzeitkritischen Anwendungen zu Störungen und einer mangelnden Zuverlässigkeit. Darüber hinaus sind die älteren WLAN-Standards bis Wi-Fi 5 (IEEE 802.11ac) auf eine maximale Datenrate optimiert. Sie sollen große Datenmengen schnell zu einem einzelnen WLAN-Gerät kommunizieren. Der Effizienzgedanke spielt dabei keine Rolle. In der industriellen Automatisierung werden allerdings in der Regel kleine Datenpakete von einigen 10 oder 100 Byte an mehrere Teilnehmer weitergeleitet. Das wirkt sich negativ auf die Effizienz aus.