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Rapid Tech 2018 – Ein Nachbericht

Neue Einsatzbereiche für additive Verfahren und weiterentwickelte 3D-Druck-Technologien

| Redakteur: Dorothee Quitter

Knapp 5.000 Gäste sind zur 15. Rapid.Tech + FabCon 3.D nach Erfurt gekommen, um sich über Innovationen im industriellen und kreativen 3D-Druck bei 208 Ausstellern aus 14 Ländern sowie in den Veranstaltungen des Rapid-Tech-Fachkongresses und der 3D-Printing-Conference zu informieren.

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(Bild: D.Quitter/konstruktionspraxis)

Impulse setzten Vertreter renommierter Global Player, die zu Keynote-Vorträgen nach Erfurt gekommen waren. Den Auftakt setzte am ersten Veranstaltungstag Dr. Dominik Rietzel von der BMW Group, der die additive Roadmap des Automobilherstellers u. a. an Beispielen für den i8 Roadster und das personalisierte Produktprogramm für den MINI vorstellte. Am zweiten Tag konnte mit Scott Crump ein Pionier des 3D-Drucks begrüßt werden. Der Erfinder der Fused Deposition Modeling (FDM)-Technologie und Gründer von Stratasys, einem weltweit führenden Anbieter von 3D-Drucktechnologien, zeigte die Zukunftsvision einer automatisierten skalierbaren additiven Fertigung auf, die weltweit an verteilten Standorten über Cloud-Lösungen realisiert wird. Den Schlusstag eröffnete Christoph Wangenheim, Manager Additive Technologies beim GE-Unternehmen Baker Hughes. Er gab einen Einblick, weshalb Additive Manufacturing ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für die Erdöl- und Erdgasindustrie ist und welche besonderen Herausforderungen bezüglich Korrosion, Festigkeit und Zuverlässigkeit des Equipments gelöst werden müssen. Die Themen der Keynotes wurden von 94 Experten aus Industrie und Forschung in der Anwendertagung sowie in zehn branchen- und technologiespezifischen Fachforen vertieft.

Konkrete 3D-Druck-Anwendungen waren in der Messehalle zu sehen. Neu ausstellende Maschinenbauunternehmen, die den Bereich der additiven Fertigung als weiteres Geschäftsfeld für sich erschließen, waren erfreut über den großen und fachkundigen Zuspruch. Dazu gehört Bosch Rexroth. Der Spezialist für Antriebs- und Steuerungstechnik stellt Automatisierungslösungen für das Additive Manufacturing vor. Mit einer vor Ort arbeitenden Fünf-Achs-Anlage, die ab- und auftragende Verfahren in einer mobilen Maschine kombiniert, zog der Hersteller parallelkinematischer multioptionaler Bearbeitungsmaschinen Metrom viel Aufmerksamkeit auf sich. Die konstruktionspraxis war auch vor Ort und hat ein paar Impressionen eingefangen:

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