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Engineering Newcomer 2016

Nachwuchstüftler auf der Motek ausgezeichnet

| Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der diesjährigen Motek verlieh Cadenas zum dritten Mal den Engineering Newcomer Award 2016. Auf dem ersten Platz landete das Team der Technikerschule München mit ihrer vollautomatischen Bestückungsanlage für Zahnmedizininstrumente.

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Die Gewinner des diesjährigen Engineering Newcomers 2016 mit Teilen der Jury.
Die Gewinner des diesjährigen Engineering Newcomers 2016 mit Teilen der Jury.
(Bild: Cadenas)

Insgesamt 53 Studenten und Schüler aus 20 Hochschulen und Bildungseinrichtungen kämpften dieses Jahr um den Titel „Engineering Newcomer 2016”. Die Gewinner wurden bei der Preisverleihung auf der Motek in Stuttgart gekürt.

Der Wettbewerb ist für angehende Ingenieure eine gute Gelegenheit, ihr Können zu zeigen und Aufmerksamkeit für ihre Projekte und sich selbst zu generieren. Zusammen mit der Norelem Normelemente KG, dem Bundesarbeitskreis Fachschule für Technik und dem Medienpartner Ke Next hat Cadenas diesen Wettbewerb ins Leben gerufen. Geldpreise und eine Auszeichnung, die die Karrierechancen steigern, sind den Gewinnern sicher.

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„In ihrem dritten Jahr erfreut sich die Challenge immer größerer Beliebtheit. Wir sind überzeugt vom Wettbewerb und wir freuen uns, einen Nerv bei den angehenden Nachwuchstüftlern und Ingenieuren getroffen zu haben“, sagt Jürgen Heimbach, Geschäftsführer von Cadenas.

Die Jury bewertet u.a. anhand folgender Kriterien:

Innovation/Kreativität:

Handelt es sich bei der Arbeit um eine komplette Neuentwicklung oder eine Anwendung bekannter Technologien?

Gebrauchswert/technologischer Nutzen/Marktchancen:

Wie sieht die Umsetzung des Projekts in der Praxis aus? Handelt es sich um eine Verbesserung im Arbeitsprozess und ganz wichtig: Gibt es für das Produkt einen Markt?

Nutzung von Normalien/Kaufteilen/Kostengedanke/Variabilität:

Wurden bereits existierende Teile verwendet und wurde auf eine Standardisierung geachtet?

Vollautomatische Bestückungsmaschine gewinnt ersten Platz

Den 1. Platz belegten Tobias Mayer, Matthias Metz und Sebastian Huber von der Technikerschule München mit ihrer vollautomatischen Bestückungsanlage für Zahnmedizininstrumente. Das „Next Generation Feeding System“ ist ein Handling-System für die Zuführung der Endo-Instrumente über Magazinkassetten in die Blistermaschinen, um Kleinstserien zu bewerkstelligen und Taktzahlen zu verringern sowie den Ausschussanteil zu minimieren. Die Jury belohnte das Siegerteam, das vier Jahre an dem Projekt gearbeitet hatte, mit 2000 Euro.

Armin Nocker von der HTL Jenbach in Österreich war bei der Preisverleihung leider nicht persönlich vor Ort, aber konnte sich über den 2. Platz und 1000 Euro freuen. Mit seinem Green Bot leistet er einen großen Beitrag zum Umweltschutz: Sein Gerät recycelt unbrauchbare Ausdrucke und Abfälle aus 3D Druckern und stellt diese wieder als neu aufgewickelte Drahtspule zur erneuten Verwendung.

Ulrich Schmid, Philipp Schoch und Timo Schönegg aus dem Gymnasium Überlingen überzeugten die Jury mit der Entwicklung einer automatisierten Flugdrohne zur Vermisstensuche. Als Belohnung konnten sich die Drittplatzierten über 500 Euro freuen.

Wettbewerb gewinnt an Beliebtheit

Matthias Grywatsch vom Bundesarbeitskreis Fachschule für Technik resümiert die diesjährige Engineering Newcomer Challenge: „Ganz gleich aus welchem Themengebiet das Projekt stammte, es wurden hervorragende Lösungen für die jeweilige Aufgabe erstellt.“ Der Wettbewerb erfreut sich mit jedem Jahr zunehmender Beliebtheit und die Macher sind bestrebt, stetig die Bedingungen zu verbessern, um viele Interessenten ansprechen zu können.

Dass man dabei auf einem guten Weg ist, kam beim Feedback der Teilnehmer zum Vorschein: „Die unkomplizierte Teilnahme, die tolle Organisation sowie die interessanten Beiträge in der Engineering Newcomer 2016 Gruppe verdienen ein besonderes Lob”, erklären die Teilnehmer Andreas Bair, Thomas Köpf und Manuel Wagner. (kj)

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