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Klebstoff Nachhaltigkeitsstrategie 2030: So setzt sie Henkel um

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Nachhaltigkeit ist tief in den Unternehmenswerten von Henkel verwurzelt. Seit Jahrzehnten ist die Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg, Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Das Ziel lautet: Mit weniger Ressourcen mehr erreichen. Dieses Ziel geht auf eine zentrale Herausforderung zurück, Wachstum und Ressourcenverbrauch voneinander zu entkoppeln. Dafür hat Henkel eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie 2030 entwickelt.

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Die Hinterachse des neuen Volvo XC90 hat eine Querblattfeder aus gewichtsparendem Verbundwerkstoff. In Zusammenarbeit mit Benteler-SGL wird die Composite-Blattfeder für diese Hinterradaufhängung in Großserie unter Einsatz des Matrixharzsystems Loctite MAX von Henkel angefertigt.
Die Hinterachse des neuen Volvo XC90 hat eine Querblattfeder aus gewichtsparendem Verbundwerkstoff. In Zusammenarbeit mit Benteler-SGL wird die Composite-Blattfeder für diese Hinterradaufhängung in Großserie unter Einsatz des Matrixharzsystems Loctite MAX von Henkel angefertigt.
(Bild: Henkel)

Seit Jahrzehnten ist die Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg, Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung fester Bestandteil der Unternehmenskultur bei Henkel. Dafür wurde eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie 2030 entwickelt. Bis dahin sollen Produkte und Prozesse des Unternehmens dreimal effizienter sein als heute („Faktor 3“), um Werte für Kunden und Konsumenten, für die Gesellschaft und das Unternehmen zu schaffen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Die Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette konzentrieren sich dabei auf sechs Fokusfelder, die die relevanten Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung widerspiegeln und messbar machen.

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit verbessern

Im Geschäftsbereich Henkel Adhesive Technologies, dem weltweit führenden Lösungsanbieter für Klebstoffe, Dichtstoffe und funktionale Beschichtungen, arbeiten Expertenteams vor allem in der Entwicklungsphase eng mit Kunden zusammen. Kunden und Konstrukteure profitieren dabei von der breiten Expertise, um Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit sowohl innerhalb der Produktionsprozesse als auch bei der Produktentwicklung zu verbessern. Auf Basis seines umfassenden Technologie-Portfolios hilft Adhesive Technolgies dabei, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen bei Herstellung und Anwendung zahlreicher Produkte in unterschiedlichsten Industrien zu senken. Die Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten ist ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor: Sie bietet zusätzliche Möglichkeiten, die Anforderungen der Kunden durch gemeinsame Innovationsaktivitäten zu erfüllen.

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Reparatur-Innovation für die Öl- und Gasindustrie

Henkel Adhesive Technologies bietet ein innovatives Portfolio für die wirtschaftliche Reparatur von Rohrleitungen aus Stahl. In Zusammenarbeit mit dem führenden Energie- und Servicekonzern für Infrastruktur, Immobilien und Energiewirtschaft Bilfinger sorgen effiziente Wartungs- und Instandhaltungslösungen in der Öl- und Gasindustrie für mehr Nachhaltigkeit.

Henkel hat Reparatursysteme für Rohre entwickelt, mit denen die Lebensdauer um bis zu 20 Jahre verlängert werden kann. Aufgrund von Klimafaktoren, mechanischen Belastungen und chemischen Stoffen ist der Stahlmantel der Rohre permanenter Korrosion ausgesetzt. Zusätzlich verursacht der Austausch von Rohrabschnitten Betriebsunterbrechungen und damit verbundene Kosten. Gemeinsam mit Bilfinger haben Henkel-Experten beispielsweise in der schottischen Raffinerie Grangemouth Rohrleitungen mit Hilfe von Flansch-Verbindungen versiegelt. Dazu wurde ein Reparaturkonzept für die Injektion eines Epoxidharzes in ca. 700 Flansche des Rohrleitungssystems entwickelt. Diese neue Methode schont Ressourcen und bietet Kunden aus der Öl-und Gasindustrie gleichzeitig einen signifikanten wirtschaftlichen Vorteil.

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