Direktantrieb

Mit Direktantrieben zu individuellen, effizienten Antriebslösungen

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Mehr Leistungsdichte und leiser dank Wasserkühlung

Oswald hat jahrzehntelange Erfahrung mit wassergekühlten Synchron- und Asynchronmaschinen. Bei Hauptantrieben im Bereich von 10 kW aufwärts wirkt sich eine Wasserkühlung im Vergleich zu einer Außenbelüftung entscheidend auf die Motorgröße aus. Mit einer effektiven Wassermantelkühlung lassen sich Motoren entsprechend deutlich kompakter bauen. Davon abgesehen sinkt der absolute Pegel der emittierten Geräusche, weil die sehr geräuschbehaftete Motorkühlung durch Fremdlüfter und schallverstärkende Gehäuseteile entfallen. Die geringe Drehzahl sowie getriebefreie, rippenlose, stabile Bauart sorgen in Verbindung mit der Wasserkühlung und dem Wegfall von Lüftergeräuschen für einen „leisen“ Lauf, was den Arbeitsbedingungen vor Ort enorm zu Gute kommt.

Dem Arbeitsplatz, in besonderen Fällen auch der Produktqualität kommt bei wassergekühlten Motoren zu Gute, dass es keine Luftumwälzung gibt und die Abwärme bzw. Verlustwärme nicht direkt am Motor bzw. an der Maschine anfällt. Die Wärme kann zum Beispiel an einen separaten Wärmetauscher außerhalb der Werkshallen geleitet oder auch gezielt genutzt werden.

Unschlagbare Energieeffizienz

Enorm wichtig ist die sehr gute Energieeffizienz dieser modernen Technik. Oswald-Torquemotoren arbeiten üblicherweise im Wirkungsgradbereich von 92 – 97 %. Die bekannten Effizienzklassen beziehen sich auf Normmotoren und sind für Torquemotoren nicht definiert. Der Wirkungsgrad von Oswald-Torquemotoren liegt in der Regel deutlich über dem Wirkungsgrad eines Getriebemotors (Wirkungsgrad Getriebemotor = Wirkungsgrad Motor x Wirkungsgrad Getriebe).

Der hohe Wirkungsgrad, verbunden mit besten Teillastwirkungsgraden und geringen Rotorverlusten, sorgt für sparsamen Umgang mit Energie. Energiesparend wirkt sich der Umrichterbetrieb aus. Es fallen so keine erhöhten Anlaufströme an, die das Netz belasten und den Motor unnötig erwärmen würden. Torquemotoren bieten hohe Überlastmomente ab Drehzahl Null. Das ideale Anlaufverhalten mit einem erhöhten Drehmoment erspart Überdimensionierung. Besonders deutlich wird dies, denkt man an Losbrechmomente bei Zerkleinerungs-, Misch oder Fördereinrichtungen.

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