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Internetverbindung Mit diesen 5 Tipps den WLAN-Empfang verbessern

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Wie man das WLAN-Signal verstärken kann, welche Störfaktoren es gibt und ob es funktioniert eine Fläche von über 550 m² mit nur einem Gerät mit WLAN zu versorgen, lesen Sie hier.

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Laut einer Studie von Reichelt Elektronik sind Zwei Drittel der Bürger mit ihrem WLAN-Empfang zuhause unzufrieden. Das Unternehmen gibt Tipps, wie er sich verbessern lässt.
Laut einer Studie von Reichelt Elektronik sind Zwei Drittel der Bürger mit ihrem WLAN-Empfang zuhause unzufrieden. Das Unternehmen gibt Tipps, wie er sich verbessern lässt.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Zwei Drittel der Bürger sind mit ihrem WLAN-Empfang zuhause unzufrieden, so eine aktuelle Studie von Reichelt Elektronik. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich die Situation oft deutlich verbessern. Ob im Garten, im Haus oder einem Gewerbegelände: Reichelt Elektronik erklärt, wie sich ein starkes WLAN umsetzen lässt und was man dazu wissen muss!

  • 1. Störfaktoren beseitigen
    Normale WLAN-Router senden zuhause etwa 100 m weit. Das allerdings nur bei unverstelltem Empfangsbereich. Jedes Objekt, das im Weg steht, schwächt das Signal. Sorgen Sie dafür, dass der WLAN-Router „freie Sicht“ hat. Durch Positionsveränderungen lässt sich vieles lösen: Wer etwa im Garten WLAN haben möchte, dem hilft es oft schon, den Router am Gartenfenster zu positionieren. Damit hat man auf der nahen Terrasse ein brauchbares Signal.
  • 2. Repeater wiederholen das Signal
    Für richtig gutes WLAN auf großen Flächen empfiehlt sich die Installation eines Repeaters. Die Bezeichnung kommt vom englischen Wort „to repeat“. Ein Repeater wiederholt das Signal und macht aus einem schwachen Signal ein starkes. Repeater sind auch für Technikeinsteiger schnell zu aktivieren: Man schließt das Gerät an das Stromnetz an, woraufhin es dann das vorhandene WLAN-Signal empfängt und dann verstärkt. Die Wahl des besten Funkkanals geschieht meist durch eine Autokanal-Suche.
  • 3. Stark bei jedem Wetter – der Outdoor-Access Point
    Benötigt man stabiles WLAN im Freien, sollte man einen speziellen Outdoor-Access-Point installieren. Mit seinem wetterfesten Gehäuse arbeitet er auch bei extremen Witterungen von –30 °C bis 70 °C. Eine Reichweite von bis zu 183 Metern erzielt beispielsweise das UBI UAP-AC-OUT. Es unterstützt im 5 GHz- Frequenzband Geschwindigkeiten bis 1300 MBit/s und im 2,4-GHz -Frequenzband bis 450 MBit/s. Zudem bietet es den simultanen Dualband-Betrieb für jedes Frequenzband.
  • 4. Sicheres WLAN drinnen und draußen
    Repeater übernehmen in der Regel die installierten Sicherheitseinstellungen des WLAN-Routers. Tipp: Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Sicherheitscheck! Wer kennt Ihr WLAN-Passwort? Haben Sie vielleicht dem Nachbarn irgendwann mal die Login-Daten gegeben? Er könnte sich nun – dank des Repeaters – plötzlich wieder innerhalb des jetzt vergrößerten Empfangsbereichs befinden und so zum ungebetenen Zweitnutzer Ihres WLANS werden.
  • 5. Mesh-Wifi für große Ansprüche
    Ob im Büro oder in der riesigen Villa: Oft kommen Router und herkömmliche Repeater an ihre Grenzen. Für eine volle Signalstärke und ein zuverlässig schnelles Netz im ganzen Haus sind WLAN-Router mit Mesh-Netzwerk der neueste Trend. Diese speziellen Router bauen im Verbund mit mehreren Geräten ein flächendeckendes Netz auf. Endgeräte wie Tablets, Handys und Co im WLAN-Modus werden immer mit genau dem Netzwerkknoten verbunden, der das stärkste Signal bietet. Eine Fläche von bis zu 557 m² beispielsweise deckt das ASUS Lyra AC2200 Tri-Band MESH WLAN-System ab. Preislich etwas günstiger liegt das UBIQUITI AmpliFi Home-Wi-Fi-System. Tipp: Ein einfacher Gastzugang macht ersichtlich, wer sich im Netzwerk tummelt und wie der Datenverbrauch ist.

(sh)

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