Vakuumtechnik Minigebläse ermöglicht zuverlässiges Handling formlabiler Verpackungen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Guédon präsentiert auf der Motek 2016 mit dem Minigebläse Solo eine technische Neuentwicklung für das sichere Handling von Beuteln und formlabilen Werkstücken.

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Minigebläse SOLO
Minigebläse SOLO
(Bild: Guédon)

In Kombination mit dem entsprechenden Vakuumsauger lassen sich Beutelverpackungen, poröse Werkstücke oder Werkstücke, die durch Verformung Falschluft verursachen, mit dem Minigebläse Solo sicher greifen. Zielsetzung bei der Produktentwicklung des Minigebläses war es laut Geschäftsführer Patrick Guédon einen Ejektor zu entwickeln, der den beständig zunehmenden Taktzahlen beim Beutelhandling und damit den hohen Kundenanforderungen in der Automation gerecht wird: So gewährleistet das Minigebläse bei einer hohen Ansaugmenge einen relativ hohen Vakuumpegel. Ein weiterer Pluspunkt: Da das Minigebläse optimal für einen Vakuumsauger ausgelegt ist, ist der Druckluftverbrauch niedrig, wodurch die Energiekosten reduziert werden.

Durch sein geringes Gewicht lässt sich das Mini-Gebläse, das aus Aluminium oder FDA-konformem Kunststoff besteht, zudem so montieren, dass es direkt auf dem Vakuumsauger sitzt. Daraus resultierende kurze Ansprechzeiten in Verbindung mit dem hohen Vakuumpegel ermöglichen ein schnelles, zuverlässiges Handling. So vielseitig die formlabilen Verpackungsvarianten bei Packgütern sind, so vielseitig sind auch die Vakuumsauger, die zusammen mit dem Minigebläse Solo zum Einsatz kommen. Der geeignete Vakuumsauger muss zunächst durch Versuche ermittelt werden. Hierfür bietet guédon ein preisgünstiges Testset mit fünf verschiedenen Vakuumsaugern und dem Minigebläse Solo an. Bei Bedarf entwickelt guédon auch maßgeschneiderte Individualgreifer für den Kunden. Diese One-for-One-Greifer sind bereits ab Losgröße 1 erhältlich. (qui)

Motek 2016;

Halle 6, Stand 6244

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