Kunststoff Mikroporöses Sintermaterial

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

RCT Reichelt Chemietechnik bietet im Kunststoffbereich Sintermaterial in HDPE und PTFE an. Die hydrophoben Materialien können in verschiedenen Formen wie Platten, Rohre, Stäbe und Scheiben mit jeglichen Abmessungen und Porengrößen vom 10 – 250 µm bereitgestellt werden.

Anbieter zum Thema

Sinterplatten aus Kunststoff
Sinterplatten aus Kunststoff
(Bild: Reichelt Chemietechnik)

Für die Herstellung der Sinterelemente wird Granulat über einen genau definierten und gesteuerten Sinterprozess miteinander verschmolzen, so dass ein stabiler Körper entsteht. Über die Wahl des Granulats und der Prozessparameter kann gezielt Einfluss auf die Porengröße genommen werden. Der Einsatzbereich liegt in der Messtechnik, Chemie-, Halbleiter- und Reinraumtechnik, Filter- und Sicherheitstechnik und in der Automobilindustrie. Kurz überall dort, wo die Filtration von Gasen und Flüssigkeiten, die Begasung, Belüftung und Zerstäubung notwendig ist. Das poröse PTFE kann von –200 °C bis +260 °C eingesetzt werden und besitzt eine universelle, chemische Resistenz. Das poröse HDPE hingegen kann mit Unterbrechungen nur bis +116 °C eingesetzt werden, die chemische Beständigkeit besteht gegenüber Alkoholen, aliphatische Kohlenwasserstoffe, organische Verbindungen wie technische Öle sowie starke Laugen, Säuren und deren Salzbildner. Somit ist das poröse HDPE für Standardanwendungen geeignet, das poröse PTFE, als technisches High-End-Produkt, für extrem hohe Beanspruchungen. (qui)

Weitere Infos finden sie hier:Sinterplatten-Stäbe

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