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Dichtungen

Metalldichtungen für extreme Einsatzbereiche

| Redakteur: Dorothee Quitter

Die Firma HTMS produziert ein umfangreiches Standardprogramm an Metalldichtungen und entwickelt individuelle Dichtungen in Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungs- und Entwicklungsgesellschaften.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Firma HTMS produziert ein umfangreiches Standardprogramm an Metalldichtungen und entwickelt individuelle Dichtungen in Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungs- und Entwicklungsgesellschaften. Die Metalldichtungen bieten eine sichere Abdichtung, insbesondere bei gasförmigen und flüssigen Medien. Das Dichtungskonzept stützt sich auf die elastische Deformation der Dichtung während des Kompressionszykluses, wodurch sich ein Kontaktpunkt auf jeder Oberfläche bildet. Die unterschiedlichen Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe und die Wärmebehandlung bestimmen die Anpresskraft der Dichtung. Diese Belastung führt, zusammen mit einem akkuraten Kompressionsverhältnis, zu einem spezifischen Druck, der direkt mit der Abdichtung im Zusammenhang steht (aktive Druckunterstützung). Die HTMS-Dichtungen nutzen hydrostatische Druckkräfte um die beste mögliche Abdichtung zu erreichen. Explosive Dekompressionen beeinflussen die Wirksamkeit des Dichtsystems nicht.

Die Metalldichtungen werden in Dimensionen von 5 mm bis zu 7000 mm und unterschiedlichen Baureihen geliefert. Die Einsatzbedingungen bestimmen die spezifische Materialauswahl. So wird u.a. 321 Edelstahl, Inconel, Nickellegierungen, Aluminium verwendet. Die Werkstoffe werden, in Abhängigkeit vom Einsatz, den Drücken, dem Medium, der Temperatur auch nachträglich getempert. Dies erhöht die Dichtkraft aber auch die elastische Rückfederung. Mit Beschichtungen werden weichere Außenschichten geschaffen, die sich den Oberflächen der abzudichtenden Flächen besser anpassen und damit die Dichtwirkung verbessern. Zudem verbessert sich die Gleiteigenschaft der Dichtung während der Kompression. Beschichtungen sind beispielsweise aus PTFE, Gold, Silber, Nickel, Indium, Zinn. Die Dichtungen, die ein Spektrum mit Temperaturen von –270 °C bis +1.000 °C und Drücken von mehr als 3.000 bar standhalten, werden u.a. im Hochvakuum, in Beschleunigern, Wärmetauschern, Reaktoren und Kernanlagen, in der chemischen, Eisen- und Stahlindustrie, dem Motoren- und Turbinenbau, der Petrochemie und der Ölindustrie, im Ventil-, Pumpen-, Kompressorenbau, sowie in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt.

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