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Qualitätssiegel Messtechnikspezialist Siko mit Top-Job-Siegel ausgezeichnet

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der Spezialist für Messtechnik Siko aus dem Südschwarzwald erhielt von Wirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement in Berlin das Top-Job-Siegel 2016 für besondere Arbeitgeberqualitäten. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität vergebene Auszeichnung würdigt mittelständische Unternehmen mit „gesunder und leistungsstarker Arbeitsplatzkultur“.

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Top-Job-Verleihung 2017 (v. l.): Sven Wischnewski (Geschäftsführer Siko), Armin Steiert (Personalleitung Siko), Wolfgang Clement (Wirtschaftsminister a. D.).
Top-Job-Verleihung 2017 (v. l.): Sven Wischnewski (Geschäftsführer Siko), Armin Steiert (Personalleitung Siko), Wolfgang Clement (Wirtschaftsminister a. D.).
(Bild: Siko)

Am Firmensitz in Buchenbach vor den Toren Freiburgs beschäftigt Siko 150 seiner weltweit 210 Mitarbeiter. Das 1963 gegründete unabhängige Familienunternehmen zeichnet sich nach eigenen Angaben durch Kontinuität und langfristige Ausrichtung auch in der Personalpolitik aus. Dies eröffne Beschäftigten gute Aufstiegschancen, denn traditionell würden viele Führungspositionen intern besetzt.

Unterstützung bei Weiterbildung

Das Unternehmen unterstützt „engagierte und ambitionierte Mitarbeiter“ bei Weiterbildungen finanziell und durch die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit. „Wir schenken unseren Mitarbeitern von Anfang an Vertrauen und kommen immer auf einen gemeinsamen Nenner“, sagt Siko-Geschäftsführer Sven Wischnewski.

Die im Rahmen des Top-Job-Wettbewerbs durchgeführte Mitarbeiterbefragung attestiert Siko eine vorbildliche Unternehmenskultur. Dazu zählen etwa die Teilzeitarbeitsplätze für Mütter oder die Möglichkeit zu Partnermonaten während einer Elternphase.

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Was sich hinter Top Job verbirgt

Seit 2002 prüft „Top Job“ im Rahmen eines Benchmarkings unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Bruch von der Universität St. Gallen die Arbeitgeberqualitäten mittelständischer Unternehmen. Die Besten von ihnen erhalten das Qualitätssiegel. Mit dem Projekt unterstützt das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (Zeag) aus Konstanz mittelständische Arbeitgeber beim Aufbau einer gesunden und leistungsstarken Arbeitsplatzkultur und dem Aufbau einer Arbeitgebermarke.

Prof. Dr. Heike Bruch, Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen, hat für „Top Job“ ein spezielles Verfahren entwickelt: Im ersten Schritt werden die Mitarbeiter der teilnehmenden Firmen in einer Onlinebefragung danach befragt, wie sie ihre Arbeitswelt wahrnehmen. Parallel dazu geben die Personalverantwortlichen mittels eines Online-Fragebogens Auskunft über die von ihnen eingesetzten Methoden und Instrumente der Personalarbeit.

Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf sechs Felder: „Führung & Vision“, „Motivation & Dynamik“, „Kultur & Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung & -perspektive“, „Familienorientierung & Demografie“ sowie „Internes Unternehmertum“.

Entscheidend für die Aufnahme in den Kreis der „Top Job“-Unternehmen sei alut Zeag ein stimmiges, langfristig ausgerichtetes Gesamtkonzept, das den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gewährleistet unter Wahrung der Arbeitnehmerinteressen und der psychischen und physischen Gesundheit der Belegschaft.

Für die aktuelle Auszeichnung „Top Job 2016“ hatten sich laut Zeag 103 mittelständische Firmen aus allen Branchen beworben. Dafür seien insgesamt 19.884 Mitarbeitende aus den teilnehmenden Unternehmen befragt worden. 93 Unternehmen wurden mit dem Siegel ausgezeichnet, darunter 21 nationale und 11 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen laut Zeag die Unternehmen 305 Mitarbeiter, die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 23 %. (jv)

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