Rapidtech 3D 2021 Messe für Additive Fertigung bot digitalen Wissenstranfer

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Nachdem die Rapidtech 3D im letzten Jahr coronabedingt ausfallen musste, fand die Kongressmesse dieses Jahr rein digital statt. Rund 1.050 Teilnehmern aus 14 Ländern schalteten sich online zu.

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Michael Kynast, Geschäftsführer Messe Erfurt GmbH und Prof. Gerd Witt, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Fertigungstechnik verabschieden die Teilnehmer der digitalen Rapidtech 3D 2021.
Michael Kynast, Geschäftsführer Messe Erfurt GmbH und Prof. Gerd Witt, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Fertigungstechnik verabschieden die Teilnehmer der digitalen Rapidtech 3D 2021.
(Bild: Messe Erfurt)

Für den Veranstalter, die Messe Erfurt, hat die Rapidtech 3D ihre digitale Premiere mit Bravour bestanden. Geschäftsführer Michael Kynast sagt: „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dem Wunsch nach Austausch und Kontakten auch unter virtuellen Bedingungen gerecht zu werden.“ Auch wenn 2021 nur ein viertel der Live-Besucher von 2019 online präsent waren, gaben diese laut Veranstalter viele positive Rückmeldungen bezüglich der Vortragsaktualität, Kontaktaustausch und Organisation. Traditionsgemäß stand auch bei der digitalen Rapidtech 3D der Fachkongress im Mittelpunkt. Hochkarätige Keynotes sowie Vorträge in neun branchen- bzw. technologiespezifischen Fachforen waren geboten, bei denen die Nachhaltigkeit als Leitgedanke der Veranstaltung im Fokus stand.

Designwettbewerb kürte Zukunftsweisende Konzepte

Dass man mit AM hoch hinauskommt, demonstrierten im übertragenen Sinne die Finalisten des internationalen Designwettbewerbes 3D Pioneers Challenge. Der diesjährige Hauptpreis ging an das Team Hexr aus Großbritannien für einen individualisierten Fahrradhelm, der mittels hochmoderner Technologien realisiert und als nachhaltiges Konzept auf den Markt gebracht wurde. Felicia Hamm von der Hochschule Darmstadt ist Gewinnerin im Bereich Design und erhielt gleichzeitig den „Best Student Award“ für die konzeptionelle Anwendung eines sich sekundär verändernden Metalldrucks in einem sich selbst justierenden Ofen. Wer die anderen sechs Gewinner sind und für welche Ideen sie ausgezeichnet wurden.

Virtuelle Expo und Networking

Neben dem Fachkongress gab es auch einen Ausstellungsbereich und eine Networking-Area zu entdecken. In dem virtuellen Ausstellungsbereich präsentierten 25 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mehr als 180 Produkte sowie Leistungen aus den Bereichen Werkstoffe, Anlagentechnik, Software, Verfahren und Prozessgestaltung für die additive Fertigung. Zu den Neuheiten, zu Themen aus den Vorträgen sowie zu weiteren aktuellen Fragen der additiven Fertigung konnten sich die Teilnehmer in der Networking-Area austauschen.

Zum Gelingen des Digital-Events hat die rooom AG aus Jena mit seinen Komplettlösungen für 2D, 3D, Virtual Reality (VR) sowie Augmented Reality (AR)entscheidend beigetragen.

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