Not-a-boring Competition Lapp unterstützt Tunnelbohrmaschinen-Konzept der TU München

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Beim Tunnelbohr-Wettbewerb von Tesla-Gründer Elon Musk hat es das Team der TU München unter die zwölf Finalisten geschafft. Die elektrischen Verbindungslösungen ihrer Tunnelbohrmaschine hat Lapp gesponsort.

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Mit Unterstützung von LAPP will das Studierendenteam der TU München die schnellste Tunnelbohrmaschine der Welt bauen.
Mit Unterstützung von LAPP will das Studierendenteam der TU München die schnellste Tunnelbohrmaschine der Welt bauen.
(Bild: TUM)

Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs lautet: Eine Tunnelbohrmaschine zu entwerfen und zu bauen, die schneller ist als die gegenwärtigen Systeme – und damit langfristig den Verkehr unter die Erde zu verlagern. Das Studierendenteam der TU München „TUM Boring -Innovation in Tunneling“ stellt sich dieser Herausforderung mit einem innovativen Konzept und erhält bei der Umsetzung Unterstützung von Lapp. Dabei stellt Lapp rund 200 Komponenten für die Daten- und Stromübertragung innerhalb der Bohrmaschine bereit.

Maßgeschneiderte Lösung

Um den speziellen Anforderungen der Studierenden gerecht zu werden, entwickelte das TUM-Boring-Projektteam gemeinsam mit Lapp eine maßgeschneiderte Lösung für ihr Konzept. Dabei kommt die gesamte Produktfamilie des Unternehmens zum Einsatz: von Anschluss- und Steuerleitungen, Bus- und Ethernetleitungen, den zugehörigen Steckverbindern, robusten Ethernet Switches bis hin zu Kabelmarkierungen, Schleppketten und dem dazugehörigen Werkzeug. Auch eigens für das Projekt konfigurierte Steckverbinder sind in der Tunnelbohrmaschine verbaut.

Ob sich die Lösung der TUM Studierenden gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen kann, entscheidet sich beim Finale in Las Vegas. Dort müssen alle Teams möglichst schnell einen Tunnel von 30 Metern Länge und einem Durchmesser von 50 Zentimetern bohren.

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