Software Komplexe Produktions- und Logistiksysteme simulieren

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mithilfe der ereignisdiskreten Simulation können dynamische Einflüsse von Prozessen analysiert und optimiert werden. Ihre Durchführung ist jedoch für KMU zu zeit- und kostenintensiv. Ein Gründertrio der Hochschule Koblenz will das Problem lösen.

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Das Gründerteam (v.l.n.r.): Marko Sekulic, Prof. Dr. Walter Wincheringer (Mentor), Marec Kexel und Finn Venter.
Das Gründerteam (v.l.n.r.): Marko Sekulic, Prof. Dr. Walter Wincheringer (Mentor), Marec Kexel und Finn Venter.
(Bild: HS Koblenz)

Mit ihrer Geschäftsidee „GenStore“ wollen drei EXIST-Gründerstipendiaten der Hochschule Koblenz die Hürde für die Nutzung von so genannten digitalen Zwillingen für Unternehmen senken, sodass komplexe Produktions- und Logistiksysteme simuliert und optimiert werden können. Bei Gen Store handelt es sich um den Prototyp eines Softwaretools, mit dem Simulationsmodelle für Lagersysteme anwendungsspezifisch und generisch erstellt werden können. Durch den Einsatz der Software soll der Aufwand einer Simulationsstudie erheblich reduziert werden. Möglich wird dies nach Angaben der Gründer durch eine Vielzahl von variablen Parametern, auf dessen Basis das Simulationsmodell automatisch generiert und anschließend simuliert wird. Dadurch können individuelle Lagersimulationsmodelle flexibel konfiguriert werden, ohne dass der Anwender selbst programmieren muss. Das Softwaretool soll zu einem bedienungsfreundlichen Software-as-a-Service-Tool (SaaS) ausgebaut werden. Nutzer können dann über eine Webseite das gewünschte Modell automatisch generieren, simulieren sowie vorhandene Potentiale erkennen.

Um die Anforderungen der Industrie bei der weiteren Entwicklung zu berücksichtigen, sucht das StartUp aktuell nach Pilotkunden unterschiedlicher Branchen.

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